Linguine mit Kräuterseitlingen

Linguine mit Kräuterseitlingen

Zutaten für zwei Personen

100g Kräuterseitlinge
250g Linguine
zwei Schalotten
100ml Sojasahne
2 EL Olivenöl
1 TL Thymian
Salz
Schwarzer Pfeffer

Zubereitung

Als erstes einen Topf mit reichlich Salzwasser für die Pasta aufsetzen. Die Schalotten schälen und fein hacken. Die Kräuterseitlinge putzen und die Stiele abtrennen. Die Stiele je nach Durchmesser der Länge nach halbieren oder vierteln und in Scheiben schneiden. Die Hüte halbieren und beiseitelegen.

Wenn das Wasser kocht, die Linguine hinzufügen. Das Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, die Schalotten darin glasig dünsten. Die Kräuterseitlingsscheiben hinzufügen und leicht Farbe annehmen lassen. Den Thymian und die beiseitegelegten Hüte hinzufügen, von der Hitze nehmen, salzen und pfeffern und mit der Sojasahne ablöschen. Wenn die Linguine al dente sind, abgießen und mit der Sauce vermischen.

Szegediner Gulasch

Szegediner Gulasch

Schmeckt sehr gut zu Salzkartoffeln. Auch etwas für Leute, die Sauerkraut „einfach so“ zu sauer finden. Die Sahne mildert den Geschmack des Krauts ab, das Gulasch ist dennoch recht würzig.

Zutaten für 4 Personen

150g Sojawürfel (TSP)
300ml Gemüsebrühe
2 EL Sojasauce (Tamari)

500g Sauerkraut, abgetropft
eine rote Paprikaschote
eine gelbe Paprikaschote
2 rote Chilischoten, Schärfe nach Wunsch
eine große weiße Zwiebel
500g passierte Tomaten
400g stückige Tomaten

200ml Sojasahne
ein Lorbeerblatt
3 TL edelsüßes Paprikapulver
1 TL Kümmel
Salz
Weißer Pfeffer
4 EL Sonnenblumenöl

Zubereitung

Die Gemüsebrühe aufkochen, die Sojawürfel hinzufügen. Von der Hitze nehmen und eine Viertelstunde ziehen lassen. Die Sojawürfel abgießen und etwas ausdrücken.

Die Paprika und die Chilis entkernen, die weißen Innenhäute entfernen. Die Chilis fein hacken, die Paprika würfeln. Die Zwiebel schälen und ebenfalls würfeln.

In einer beschichteten Pfanne zwei EL Öl erhitzen. Die Sojawürfel darin anbraten, bis sie goldbraun sind, mit der Sojasauce ablöschen und beiseitestellen.

Das restliche Sonnenblumenöl in einem Topf erhitzen, die Zwiebeln darin glasig anschwitzen. Das Lorbeerblatt, die Paprikawürfel und die Chilis hinzugeben und kurz mitdünsten. Die Sojawürfel, das Sauerkraut und die Tomaten hinzufügen.

Etwa eine Dreiviertelstunde schmoren lassen, dabei etwas Wasser hinzufügen, falls nötig. Von der Hitze nehmen und die Sojasahne hinzufügen. Mit Salz, Pfeffer, Paprikapulver und Kümmel würzen.

Tempeh mit Wildreis und Kurkuma-Gemüsesauce

Tempeh mit Wildreis und Kurkuma-Gemüsesauce

Tempeh und Wildreis harmonieren gut miteinander, beide haben einen leicht nussigen Geschmack. Der Ingwer und die Frühlingszwiebeln bringen die Frische, die das Gericht sehr schön ergänzt.

Zutaten für zwei Personen

200g Tempeh, in Scheiben
200g Reis mit Wildreis (Reismischung) oder 50g Wildreis und 150g Basmatireis
eine gelbe Paprikaschote
100g Erbsen
ein Bund Frühlingszwiebeln (wird nicht ganz verwendet)
ein großes Stück Ingwer (30–40g)
100ml Gemüsebrühe
6 EL Sojasauce (Tamari)
6 TL Kurkuma
2 TL Paprika (scharf oder mild nach Wunsch)
1 1/2 TL Cumin
4 EL Erdnussöl

Zubereitung

Zunächst das Tempeh kurz blanchieren, um Bitterstoffe zu mindern. Derweil eine Marinade herstellen. Dazu 4 TL Kurkuma, das Paprikapulver und einen TL Cumin in 4 EL Sojasauce einrühren. Das Tempeh darin wenden und beiseite stellen. Die Paprika putzen und in etwa zwei Zentimeter lange Streifen schneiden. Die Frühlingszwiebeln waschen und in Ringe schneiden (Weiß und Grün getrennt, es wird alles Weiße, aber nicht alles Grün benötigt). Den Ingwer fein hacken.

Den Reis kochen. Währenddessen die Sauce ansetzen: Die Hälfte des Erdnussöls erhitzen, das Weiße der Frühlingszwiebeln und den Ingwer kurz darin anschwitzen lassen, den restlichen Kurkuma und den halben TL Cumin hinzugeben und unter Rühren kurz mitbraten. Die Parika dazugeben und kurz andünsten, dann die Erbsen hinzufügen. Mit der Gemüsebrühe und der verbliebenen Sojasauce auffüllen. Während die Erbsen garen, das Tempeh aus der Marinade nehmen, im restlichen Öl goldbraun anbraten. Mit der Marinade ablöschen und noch kurz weiter dünsten lassen. Mit dem Reis und der Sauce anrichten, mit Frühlingszwiebelgrün bestreuen. (Was von den Frühlingszwiebeln übrigbleibt, kann man prima über einen Salat geben, wir haben es einfach so gegessen.)

Spaghetti à la Sfizy

Spaghetti à la Sfizy

Das Sfizy Veg ist die erste komplett vegane Pizzeria in Berlin. Das Essen ist gut und günstig, die sehr umfangreiche Speisekarte geht über Pizza weit hinaus. Eines der Pastagerichte sind die „Spaghetti Sfizy“, die ich mit dem Tofuricotta aus dem Veganomicon nachgekocht habe. Das Rezept kann sehr schnell zubereitet werden, ich würde allerdings empfehlen, den Tofuricotta einen Tag vorher zu machen, dann schmeckt er besser.

Zutaten für zwei Personen

250g Spaghetti
Schwarze Oliven, nach Belieben
100g Rucola
ein halbes Rezept Tofuricotta
500ml passierte Tomaten
2 Knoblauchzehen
2 EL Olivenöl

Zubereitung

Den Tofuricotta zubereiten und am Besten vor der Verwendung eine Weile durchziehen lassen. Das Olivenöl in einem Topf erhitzen, den Knoblauch fein hacken und kurz anbraten, dann die passierten Tomaten hinzufügen und köcheln lassen (länger ist besser, wer sich das besonders zu Herzen nimmt, wird noch ein wenig Wasser hinzufügen müssen).

Die Spaghetti al dente kochen, abgießen und mit der Tomatensauce vermischen. Mit Rucola, Tofuricotta und Oliven anrichten.

Tofuricotta

Tofuricotta

Dieses Rezept ist mit wenigen Änderungen aus dem Veganomicon übernommen. Ein tolles Buch, ich nehme mir immer wieder vor, öfter daraus zu kochen, aber irgendwas kommt immer dazwischen. Ich bin ohnehin eher jemand, der Kochbücher nur zum Vergnügen liest. Vegane Käsealternativen gibt es bei mir eigentlich nicht so oft, aber der Tofuricotta ist einfach köstlich zu Pasta…

Zutaten

200g Tofu
Saft einer Zitrone
1 EL Hefeflocken
2 EL frisches Basilikum, gehackt
2 EL Olivenöl
1/2 TL Schwarzer Pfeffer
1/2 Salz

Zubereitung

Den Tofu mit den Händen zerkrümeln, die anderen Zutaten hinzufügen und untermischen. Im Kühlschrank durchziehen lassen.

Apfel-Fenchel-Risotto

Apfel-Fenchel-Risotto

Fenchel ist ein Gemüse, dem viele mit einer gehörigen Portion Skepsis begegnen. Auch ich habe ein paar Jahre gebraucht, um mich von der ersten Erfahrung – ein Salat, den ich damals furchtbar fand – zu erholen. Dann aber entdeckte ich eingelegten Fenchel für mich und fand ihn wirklich lecker.

Inzwischen mag ich den Geruch von rohem Fenchel sehr, an den Geschmack hab ich mich soweit gewöhnt, dass ich ihn schätzen kann, aber es würde mich noch einige Überwindung kosten, größere Mengen roh zu essen.

Ganz anders sieht es mit diesem Risotto aus: Durch das Garen und das kurze Einlegen in Essig ist der Geschmack des Fenchels viel milder und harmoniert sehr schön mit dem des Apfels, statt zu dominieren. Auch die, die Fenchel eher ablehnend gegenüberstehen, können Gefallen an diesem Rezept finden.

Zutaten, als Vorspeise für 4 Personen

400g Fenchel
250g Arborioreis
ein großer Apfel
eine mittelgroße weiße Zwiebel
500ml Gemüsebrühe
3–5 EL heller Essig, je nach Sorte – Apfelessig bietet sich natürlich an, aber auch ein Balsamico Bianco passt wunderbar.
2 EL Olivenöl
2 EL Margarine
1 TL Piment
Salz
Schwarzer Pfeffer

Zubereitung

Den Fenchel putzen, waschen und in Stücke schneiden. Mit dem Essig übergießen und beiseitestellen. Die Zwiebel grob hacken, in einem Topf das Olivenöl erhitzen und die Zwiebel darin glasig anschwitzen.

Den Reis dazugeben und kurz anrösten, dann mit etwas Brühe auffüllen. Unter Rühren langsam die restliche Brühe hinzufügen (am Ende eventuell noch Wasser dazugeben), bis der Reis gar ist (etwa 20 Minuten).

Ungefähr fünf Minuten vor Ende der Garzeit einen EL Margarine schmelzen, den Apfel kleinschneiden und kurz darin anbraten. Den Fenchel hinzufügen, mit Piment und Pfeffer würzen, nicht salzen.

Wenn das Risotto gar ist, von der Hitze nehmen, die restliche Margarine unterziehen, salzen und pfeffern. Der Fenchel sollte nun ebenfalls gar sein. Den Apfel und den Fenchel mit dem Risotto vermischen, kurz durchziehen lassen und sofort servieren.

Sellerieschnitzel mit Kapern-Senfsauce auf Bratkartoffeln

Sellerieschnitzel mit Kapern-Senfsauce auf Bratkartoffeln

Für Menschen wie mich, die jeden Tag Kapern essen könnten, ein Fest. Für alle anderen einfach nur lecker. 😀

Wenn man die Sellerieschnitzel am Vortag vorbereitet, geht dieses Gericht auch recht schnell. Ich hab es beides an einem Tag gemacht und war in einer Dreiviertelstunde fertig – kam mir trotzdem ganz schön lang vor, aber das Warten hat sich gelohnt.

Zutaten für zwei Personen

1kg festkochende Kartoffeln
eine mittelgroße rote Zwiebel
eine große rote Paprikaschote
1 TL Rosmarin

200ml Gemüsebrühe
1 EL Mehl
2 TL Kapern, abgetropft
2 EL Senf (nicht zu scharf)

ein halbes Rezept Sellerieschnitzel

Sonnenblumenöl
Salz
Schwarzer Pfeffer

Zubereitung

Die Sellerieschnitzel nach Rezept vorbereiten, noch nicht braten. Für die Sauce die Gemüsebrühe zum Kochen bringen, den Senf einrühren und von der Hitze nehmen. Die Kapern hinzufügen und beiseitestellen.

Die Zwiebel schälen und hacken, die Paprikaschote putzen und in Streifen schneiden. In etwas Sonnenblumenöl die Zwiebeln glasig dünsten, die Paprika hinzugeben und bis zum bevorzugten Grade garen. Salzen und Pfeffern, aus der Pfanne nehmen und beiseitestellen.

Währenddessen die Kartoffeln schälen und in dünne Scheiben schneiden. In derselben Pfanne, mit etwas mehr Öl, falls erforderlich, die Kartoffelscheiben braten. Wenn die Kartoffeln fast gar sind, mit Rosmarin bestreuen. In einer zweiten Pfanne reichlich Öl erhitzen und die Sellerieschnitzel darin braten.

Währenddessen eine Mehlschwitze herstellen: Einen EL Öl in einem Topf erhitzen, das Mehl darin unter Rühren anschwitzen lassen und, nachdem es etwas Farbe angenommen hat, mit der Brühe ablöschen. Unter kräftigem Rühren noch einmal aufkochen. Das Paprikagemüse zu den Kartoffeln geben und beides noch kurz erhitzen.

Gefüllte Riesenchampignons mit Mandelkruste

Gefüllte Riesenchampignons mit Mandelkruste

Perfekt für einen Herbstabend… ob pur als Vorspeise oder mit Kartoffeln oder Reis als Hauptgang (z.B. mit Kürbisgemüse als Beilage) sind diese gefüllten Riesenchampignons genau das richtige, wenn es draußen windig und nass ist.

Zutaten für 8–10 Stück

500g Riesenchampignons
500g Spinat
eine Schalotte
zwei Knoblauchzehen
1 TL Muskat
1 EL Olivenöl

50g gemahlene Mandeln
50g Margarine
2 EL Paniermehl
1 EL Hefeflocken
Salz
Weißer Pfeffer

Zubereitung

Zunächst den Backofen auf 180 Grad vorheizen. Dabei das Olivenöl erhitzen, die Schalotte fein hacken und glasig anschwitzen. Den Knoblauch grob hacken und kurz mitdünsten. Den Spinat waschen, putzen und hinzufügen. Unter gelegentlichem Rühren garen, mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen. Alle Flüssigkeit verdampfen lassen oder nach dem Garen abtropfen.

Währenddessen die Champignons putzen und die Stiele entfernen. Den Spinat hineinfüllen und die Mandelkruste vorbereiten: Die Mandeln, die Hefeflocken und das Paniermehl unter die Margarine heben, pfeffern und nur wenig salzen. Die gefüllten Champignons mit der Masse bestreichen und in einer leicht gefetteten Auflaufform auf Ober-/Unterhitze eine halbe Stunde backen.

Pasta mit Zucchinisugo

Pasta mit Zucchinisugo

Ganz einfach und schnell zubereitet ist diese Zucchini-Pasta, die sich mit getrockneten Tomaten, Pinienkernen oder frischen Kräutern bereichern lässt.

Zutaten für zwei Personen

zwei mittelgroße Zucchini
zwei Schalotten
eine Knoblauchzehe, fein gehackt
200g-300g Pasta, zum Beispiel Fusilli
200ml Sojamilch
Saft einer halben Zitrone (Saft einer ganzen, falls Pinienkerne verwendet werden)
2 TL getrocknetes Basilikum oder 2 EL frisches Basilikum, gehackt

optional: 50g Pinienkerne oder 50g getrocknete Tomaten

Olivenöl
Salz
Weißer Pfeffer

Zubereitung

Die Pasta in reichlich Salzwasser bissfest kochen. Einen Zucchino in Scheiben schneiden, diese in etwas Olivenöl kurz anbraten, dann pürieren und die Sojamilch untermischen.

Die Schalotten hacken, den anderen Zucchino würfeln oder grob raspeln. Einen EL Olivenöl erhitzen und die Schalotten darin glasig dünsten. Den Knoblauch und die Zucchinistücke hinzugeben und kurz mitbraten, dann mit der Zucchinimasse aufgießen. (Die getrockneten Tomaten in Stücke schneiden und hinzufügen). Ein oder zwei Minuten köcheln lassen, den Zitronensaft hinzufügen und mit Salz, Pfeffer und Basilikum würzen. Die Sauce mit der Pasta vermengen. Ggf. mit gerösteten Pinienkernen bestreuen.

Rote-Beete-Falafel an Tomatenrisotto

Rote-Beete-Falafel an Tomatenrisotto

Nachdem mir schon einmal in einem veganen Restaurant Rote-Beete-Hummus seviert wurde, dachte ich mir, Rote-Beete-Falafel wären mal einen Versuch wert. Der erdige Geschmack der Roten Beete kommt sehr schön heraus und das Risotto gibt eine tolle Beilage ab. Da beides mindestens teilweise rot ist, reiche ich es für das Cookbook-of-Colors-Event dieses Monats ein.

Zutaten für zwei Personen

250g (zwei mittelgroße) Rote Beete, gekocht und abgetropft
120g Kichererbsenmehl
4 EL gehackte Petersilie
1 TL Muskat
2 TL Salz
2 TL Weißer Pfeffer
2 EL Weizenmehl
reichlich Sonnenblumenöl

zwei EL Olivenöl
eine Knoblauchzehe
200g Arborio-Reis
400ml Gemüsebrühe
1 TL getrocknetes oder 2 EL frisches, gehacktes Basilikum
zwei Tomaten
Salz
Schwarzer Pfeffer

Zubereitung

Die Rote Beete pürieren und mit dem Kichererbsenmehl, den Gewürzen und der Petersilie vermischen. Mit den Händen kleine Taler formen, diese in Mehl wenden. In reichlich Sonnenblumenöl anbraten, währenddessen das Risotto zubereiten: Den Knoblauch fein hacken und in Olivenöl anbraten, den Reis dazugeben und glasig dünsten. Nach und nach Brühe zugeben, dabei ständig umrühren. Nach etwa 20 Minuten sollte der Reis gar sein, mit Salz, Pfeffer und Basilikum würzen und die Tomaten unterheben. Mit den Falafeln servieren.

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