Bandnudeln mit Räuchertofu in Avocado-Orangen-Sauce

Bandnudeln mit Räuchertofu in Avocado-Orangen-Sauce

Ich koche selten mit Räuchertofu, aber zu Avocados passt er herrlich.

Zutaten für 4 Personen

500g breite Bandnudeln, z.B. Pappardelle
350g Räuchertofu
Olivenöl
Sojasauce (Shoyu)

2 Avocados
eine Orange
6 EL Orangensaft
eine rote Zwiebel

frischer Majoran
Salz
Pfeffer

Zubereitung

Einen Topf Salzwasser für die Pasta aufsetzen. Den Tofu in flache Stücke schneiden und in etwas Olivenöl anbraten. Sobald er knusprig ist, mit Sojasauce ablöschen und von der Hitze nehmen. Die Avocados schälen und entkernen, das Fruchtfleisch zerdrücken. Den Majoran grob hacken, die Orange schälen und kleinschneiden. Die Zwiebel fein hacken.

Wenn das Wasser kocht, die Pasta hineingeben und in einem anderen Topf reichlich Olivenöl erhitzen. Die Zwiebel darin glasig anbraten. Die Orange hinzufügen und kurz mitdünsten. Die Avocados und den Orangensaft dazugeben. Wenn die Pasta fertig ist, die Soße von der Hitze nehmen und den Tofu sowie den Majoran untermischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

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Mandelcouscous mit Limettenbroccoli

Mandelcouscous mit Limettenbroccoli

Zutaten für zwei Personen

ein Bund Frühlingszwiebeln
500g Broccoli
2 Knoblauchzehen
Sonnenblumenöl
Saft dreier Limetten, etwa 8 EL

150g Couscousgrieß
100g gemahlene Mandeln
350ml Gemüsebrühe

frische Petersilie, gehackt
Salz
Schwarzer Pfeffer

Zubereitung

Den Broccoli putzen und in Röschen teilen. Etwas Sonnenblumenöl in einer Pfanne erhitzen. Die Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden und etwa zwei Minuten anbraten. Unterdessen den Knoblauch fein hacken und noch eine Minute mitbraten, dann den Broccoli dazugeben und bei mittlerer Hitze dünsten. Sobald die ausgetretene Flüssigkeit verdampft ist, den Limettensaft hinzufügen und den Broccoli unter gelegentlichem Rühren gar dünsten.

Inzwischen die Gemüsebrühe zum Kochen bringen, das Couscous und die Mandeln einrühren. Von der Hitze nehmen und ca. 10 Minuten ziehen lassen. Dann das Couscous mit einer Gabel auflockern und mit dem Broccoli und der Petersilie vermischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Orangenbrownies

Orangenbrownies

Ich liebe die Kombination von Orange und Kakao, warum also nicht Brownies mit Orange backen?

Nachtrag.

Immer wieder treffe ich Leute, die regelrecht fasziniert davon sind, dass vegan lebende Menschen auch vegan backen. Während sie sich durchaus vorstellen können, dass wir uns irgendwie ernähren, finden sie die Idee, Brownies ohne Eier zu backen, völlig abwegig. Also, zeigt der Welt, dass man auch als Veganer nicht auf Süßes verzichten muss und backt Orangenbrownies! 😀

Zutaten für ein Blech

300g Margarine
300g Zucker
375ml Orangensaft
300g Mehl
45g ungesüßtes Kakaopulver
3 TL Backpulver
1 TL Salz
75g Raspelschokolade
ein bis zwei Orangen

Zubereitung

Den Backofen auf 180 Grad vorheizen. Margarine und Zucker schaumig schlagen. Den Orangensaft, das Mehl, den Kakao, das Backpulver und das Salz hinzufügen und verrühren, bis ein glatter Teig entsteht. Die Orangen schälen und das Fruchtfleisch kleinschneiden. Die Raspelschokolade und die Orangenstückchen unter den Teig heben.

Ein Backblech mit Backpapier auslegen und den Teig gleichmäßig darauf verteilen. Bei Ober-/Unterhitze ca. 45 Minuten backen. Die Brownies nach dem Backen vollständig abkühlen lassen. Erst dann in Quader schneiden.

Mandel-Tofu-Bällchen auf Zucchini-Kartoffel-Gratin

Mandel-Tofu-Bällchen auf Zucchini-Kartoffel-Gratin

Eine schnelle und absolut köstliche Art, Tofu zuzubereiten…

Zutaten für 4 Personen

750g Kartoffeln
2 TL Rosmarin
600g Zucchini
3 Knoblauchzehen
4 TL Oregano
ca. 10 EL Olivenöl

250g Tofu
200g gemahlene Mandeln
50g Paniermehl
4 EL Sojasauce (Shoyu)

1 TL rosenscharfes Paprikapulver, nach Geschmack ruhig etwas mehr
Schwarzer Pfeffer
Salz

Zubereitung

Den Backofen auf 180 Grad vorheizen. Kartoffeln schälen, in ca. fünf Millimeter dicke Scheiben schneiden und in einer gefetteten Auflaufform verteilen. Rosmarin sowie etwas Salz und Pfeffer darüber geben. Knoblauch fein hacken und über die Kartoffeln verteilen. Die Zucchini in dünne Scheiben schneiden und darüber schichten. Wieder salzen und pfeffern, großzügig mit Oregano bestreuen und ungefähr die Hälfte des Olivenöls darübergeben.

Für die Tofubällchen den Tofu abtropfen lassen und zerkrümeln. Mandeln, Sojasauce und Paniermehl dazugeben und mit Paprika und Pfeffer würzen. Eventuell vorsichtig salzen (Sojasauce ist allerdings schon recht salzig). Mit den Händen verkneten und etwa tischtennisballgroße Bällchen formen.

Die Bällchen im restlichen Olivenöl wenden und auf das Gratin setzen. Etwa eine halbe Stunde backen (Umluft).

Kürbisquiche

Kürbisquiche

Ein vergleichsweise aufwändiges Rezept, aber sooo lecker! Nachdem wir das am ersten Weihnachtstag unseren Gästen aufgetischt hatten und alle regelrecht begeistert waren, wollte ich es unbedingt nochmal machen… ich kann nur sagen, die Mühe lohnt sich.

Zutaten für eine 30-cm-Springform

Olivenöl
2 Knoblauchzehen
frischer Salbei, 15–20 Blätter
Margarine

1kg Kürbisfleisch, gewürfelt
ca. 15 getrocknete Tomaten, kleingeschnitten
30g getrocknete Pfifferlinge
ein Bund Frühlingszwiebeln, in Ringe geschnitten
200g Tofu

ca. 6 EL Sojasauce (Shoyu)
1 TL Rosmarin
1 TL Muskat
Schwarzer Pfeffer
Salz

500g Mehl
100ml Sonnenblumenöl

200ml Sojasahne
250g Sojajoghurt (Yofu)

geröstete Kürbiskerne und steirisches Kürbiskernöl zum Garnieren

Zubereitung

Die getrockneten Pfifferlinge nach Anweisung einweichen und beiseite stellen.

Olivenöl erhitzen und den Kürbis darin dünsten, bis die Stücke gar sind, aber noch Biss haben. Kurz vor Ende die Frühlingszwiebeln hinzugeben, den Knoblauch fein hacken und mitdünsten. Beiseite stellen.

Den Salbei in feine Streifen schneiden, in etwas Margarine anbraten und zum Kürbis geben.

Den Tofu würfeln, abtropfen lassen und in Sojasauce marinieren. Mit Rosmarin würzen. Nochmal etwas Olivenöl erhitzen und den Tofu mit der Marinade hineingeben. Dünsten, bis die Flüssigkeit verdampft ist und unter Rühren kross anbraten. Die Pfifferlinge abtropfen lassen und kleinschneiden. Tofu, Pfifferlinge und Tomaten zur Kürbismischung geben.

Mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.

Für den Mürbteig Mehl, Salz und Sonnenblumenöl verkneten, bis ein geschmeidiger Teig entsteht. Eine gefettete 30-cm-Springform damit auslegen.

Die Füllung auf dem Teig verteilen. Für den Guss Sojasahne und Sojajoghurt verrühren und darüber geben. Die Quiche im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad ca. 45 Minuten oder bis zum Erreichen der gewünschten Bräunung backen.

Nach dem Backen kann man die Quiche nach Belieben mit Kürbiskernöl und gerösteten Kürbiskernen garnieren. Letztere sind auf dem Foto nicht zu sehen, weil ich keine mehr bekommen habe.

Mohnorecchiette mit Avocado und getrockneten Tomaten

Mohnorecchiette mit Avocado und getrockneten Tomaten, besseres Foto

Das erste, aber sicher nicht das letzte Mal, dass ich Pasta mit Mohn gemacht habe. Ein schnelles, sehr schmackhaftes Rezept. Ich hoffe, ihr verzeiht mir die miese Fotoqualität (ich hatte anderes Equipment als sonst und kam damit nicht so gut zurecht), in natura sah das noch viel leckerer aus.

Edit: Foto ausgewechselt.

Zutaten für 3 Personen

250g Orecchiette
6 EL Blaumohn
Margarine

zwei Avocados, Sorte Hass
25g getrocknete Tomaten (ohne Öl), kleingeschnitten
Saft einer halben Zitrone

Olivenöl
1–2 Schalotten
eine Knoblauchzehe, fein gehackt

Salz
Schwarzer Pfeffer
Rosenscharfes Paprikapulver
Basilikum

Zubereitung

Zunächst für die Pasta einen Topf Salzwasser aufsetzen. Die Avocados schälen, entkernen und würfeln. Die Tomaten unterheben und den Zitronensaft darübergeben.

Sobald das Wasser kocht, die Orecchiette hineingeben. Dann erst mit dem Rest des Rezepts fortfahren. Die Schalotten fein hacken und in Olivenöl glasig dünsten. Den Knoblauch und die Tomaten-Avocado-Mischung dazugeben. Unter Rühren weiterdünsten, mit Salz, Pfeffer, Paprika und Basilikum abschmecken und beiseite stellen.

Wenn die Pasta al dente ist, abgießen. In einer großen Pfanne etwas Margarine schmelzen, den Mohn dazugeben und die Orecchiette darin schwenken. Zum Schluss die Avocado-Tomaten-Mischung hinzugeben und mit der Pasta vermischen.

Mangocurry mit Seitan

Mangocurry mit Seitan und Basmatireis

Das gab es heute zum Abend, Basmatireis dazu.

Zutaten für 4 Personen

Olivenöl
2–3 Schalotten
Stück Ingwer, ca. 30g
zwei Knoblauchzehen

eine rote und eine gelbe Paprikaschote
200ml Gemüsebrühe
200g Seitan
Currypulver
zwei Mangos

6 EL Sojasauce (Shoyu)
50ml Sojasahne

Salz
Pfeffer
Koriandergrün, gehackt

Zubereitung

Paprikaschoten entkernen und in Streifen schneiden. Den Seitan (ich hab eingelegten verwendet) ebenfalls in Streifen schneiden und abtropfen lassen. Die Schalotten würfeln und in Olivenöl andünsten. Ingwer und Knoblauch fein hacken, kurz mitdünsten und die Paprika hinzufügen.

Mit der Gemüsebrühe angießen und ca. 10 Minuten köcheln lassen. Dann den Seitan hinzufügen, mit Currypulver würzen und nochmal 5 Minuten weitergaren, bis fast alle Flüssigkeit verdampft ist. Währenddessen die Mangos schälen, entkernen, würfeln und unterheben. Schließlich die Sojasauce und die Sojasahne zugeben, mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit Koriandergrün bestreut servieren.

Nudelsalat mit Rucola und gerösteten Pinienkernen

Nudelsalat mit Rucola und gerösteten Pinienkernen

Ein einfacher Salat, den wir zu Silvester hatten.

Zutaten

500g Farfalle
150g Rucola
100g Pinienkerne

Saft dreier Zitronen
Olivenöl

Basilikum, am besten frisch, getrocknetes tuts aber auch
Schwarzer Pfeffer
Salz

Zubereitung

Die Pasta in Salzwasser kochen, abgießen, mit etwas Olivenöl vermengen und abkühlen lassen. Den Rucola waschen und grob zerkleinern. Die Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett rösten und dazugeben. Mit Basilikum, Salz, Zitronensaft und Pfeffer abschmecken. Total simpel und sooo lecker!

Sojabratlinge mit Broccoli-Steinpilz-Ingwer-Füllung an Senfrisotto

Sojabratlinge mit Broccoli-Steinpilz-Ingwer-Füllung an Senfrisotto

Senfrisotto wollte ich schon seit längerem mal ausprobieren. Zusammen mit den Sojabratlingen ein gelungenes Abendessen!

Zutaten für 4 Personen

Für die Bratlingsmasse:

200g Sojagranulat
200ml Gemüsebrühe
400ml Wasser
8 EL Sojasauce (Shoyu)

70g Paniermehl

1/2 TL Piment
Salz

Für die Füllung:

250g Broccoli
25g getrocknete Steinpilze
ein daumengroßes Stück frischer Ingwer, ca. 10–15g

Sonnenblumenöl

Salz
Thymian
Schwarzer Pfeffer

Für das Risotto:

2 TL Senfkörner
Reichlich Olivenöl
2–3 Schalotten

300g Arborio-Reis
200ml Gemüsebrühe
6 EL Senf (nicht zu scharfen)

Salz
Schwarzer Pfeffer
etwas Margarine
Frische Petersilie

Zubereitung:

Soja-Bratlinge mit Broccoli-Steinpilz-Ingwer-Füllung

Sojabratlinge mit Broccoli-Steinpilz-Ingwer-Füllung
Zunächst für die Füllung Broccoli und Steinpilze grob zerkleinern, den Ingwer fein hacken. Die Steinpilze in kochendes Wasser geben, die Hitze reduzieren und mindestens zwanzig Minuten ziehen lassen.

Gemüsebrühe und Wasser in einem Topf erhitzen. Das Sojagranulat dazugeben und mit Sojasauce, Salz und Piment würzen. Die Mischung kurz aufkochen und noch 15–20 Minuten ziehen lassen. Den Backofen auf 200 Grad vorheizen.

Währenddessen den Broccoli zu den Steinpilzen geben und garen. Den Ingwer in etwas Sonnenblumenöl anbraten und gegen Ende der Garzeit zur Füllung geben. Mit Salz, Thymian und schwarzem Pfeffer abschmecken. Das Paniermehl unter die Bratlingsmasse heben und ca. einen halben Zentimeter dicke Scheiben formen. Falls die Bratlinge zu bröckelig sind, etwas mehr Paniermehl verwenden. Nun jeweils ein bis zwei Esslöffel Füllung auf eine der Scheiben geben, eine weitere daraufsetzen und gut zusammendrücken. Die gefüllten Bratlinge in Alufolie wickeln und ca. 50 Minuten im Ofen (Ober-/Unterhitze) garen.

Ungefähr fünf Minuten vor Ende der Garzeit des Risottos die Bratlinge auswickeln und bei mittlerer Hitze in Sonnenblumenöl anbraten, bis die gewünschte Bräunung erreicht ist.

Senfrisotto

Zuerst die Senfkörner ohne Fett anrösten, bis sie aufplatzen. Dann Olivenöl zugeben und die Schalotten darin unter Rühren glasig anbraten. Denn Reis dazugeben und etwa noch eine Minute weiterrühren, bevor Flüssigkeit hinzugefügt wird. Dabei zunächst die Gemüsebrühe verwenden, dann nach Bedarf noch Wasser nachgießen. (Wer möchte, kann einen Teil des Wassers durch Weißwein ersetzen, mir persönlich erscheint das in diesem Fall unsinnig, da der Schwerpunkt ja auf dem Senfaroma liegen soll.) Bei Risotto ist es wichtig, immer nur gerade soviel Flüssigkeit hinzuzufügen, dass es nicht anbrennt – deshalb muss man ständig umrühren. Nachdem zum ersten Mal Gemüsebrühe angegossen wurde, den Senf unterrühren.

Nach ca. 20 Minuten sollte das Risotto gar sein. Mit Salz und Pfeffer abschmecken, einen Klacks Margarine und die gehackte Petersilie unterheben.

Guten Appetit!

Neues Jahr, neuer Blog

Eigentlich wollte ich mir ja schon lange einen Foodblog zulegen, aber irgendwie gab das Jahr 2011 es zeitlich nicht her. In Zukunft werde ich hier hauptsächlich Rezepte veröffentlichen, und was mir noch grade zum Thema Essen einfällt. Vielleicht finde ich sogar irgendwann mal die Zeit, das Design etwas aufzuhübschen…

Ein frohes neues Jahr allen, die dies lesen 🙂

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