Zweierlei Miniquiches

Miniquiches mit zweierlei Füllungen

Diese leckeren kleinen Quiches schmecken sowohl warm als auch kalt und eignen sich prima als Vorspeise oder als kleiner Happen zwischendurch.

Füllung mit Spinat und getrockneten Tomaten

Zutaten, genug für etwa zwölf Stück

320g Spinat
160g getrocknete Tomaten (ohne Öl)
6 Schalotten
4 Knoblauchzehen
2 EL Olivenöl

3 TL getrocknetes Basilikum
1 TL Muskat
Salz
Weißer Pfeffer

Zubereitung

Den Spinat waschen und putzen. Die Schalotten und den Knoblauch fein, die Tomaten und den Spinat grob hacken. Die Schalotten in Olivenöl glasig dünsten, den Knoblauch dazugeben und unter Rühren etwa eine Minute mitdünsten, dann den Spinat hinzufügen. Sobald er zusammengefallen ist, von der Hitze nehmen und mit den getrockneten Tomaten und der Hälfte des Basilikums vermischen. Mit Muskat, Salz und Pfeffer würzen, dabei vorsichtig salzen und pfeffern.

Miniquiches mit Spinat und getrockneten Tomaten

Füllung mit Räuchertofu, Lauch und Trauben

Zutaten, genug für etwa zwölf Stück

eine mittelgroße Stange Lauch, ca. 250g
100g Räuchertofu
zwei Dutzend weiße Trauben
3 EL Sonnenblumenöl
2 El Sojasauce (Shoyu)
1 EL Traubensaft
1 EL Balsamico
1 TL getrockneter Thymian
Salz
Schwarzer Pfeffer

Zubereitung

Den Lauch längs halbieren und in dünne Ringe schneiden, in zwei EL Öl gar dünsten und leicht bräunen lassen. Währenddessen den Räuchertofu würfeln, die Hälfte der Trauben längs halbieren und für die Garnitur beiseitestellen. Die restlichen Trauben längs und quer halbieren. Den Tofu in einem EL Öl anbraten, mit der Sojasauce ablöschen und mit dem Lauch und den Traubenvierteln vermischen. Mit Traubensaft, Balsamico-Essig, Thymian, Salz und Pfeffer abschmecken.

Miniquiches mit Räuchertofu, Lauch und Trauben

Zutaten für 12 Miniquiches

125g Margarine
250g Mehl
1 TL Salz

ein Rezept Füllung

250g Sojajoghurt (Yofu)

Zubereitung

Die Margarine schaumig schlagen, Mehl und Salz langsam unterziehen. Den Teig je nach Temperatur kurz im Kühlschrank ruhen lassen oder direkt in eine gefette Muffinform füllen (man könnte auch Muffinförmchen aus Papier benutzen, aber die Miniquiches lösen sich ohne Schwierigkeiten aus der Form). Die Füllung zubereiten und in die Quiches verteilen, dabei fest zusammendrücken. Den Sojajoghurt auf der Füllung verstreichen.

Je nach Wahl der Füllung verzieren: Bei der Spinat-Tomaten-Füllung einfach das restliche Basilikum vor dem Backen aufstreuen, bei der anderen Füllung erst nach dem Backen oder besser zehn Minuten vor Ende mit den verbliebenen Traubenhälften garnieren. Bei 180 Grad Ober-/Unterhitze eine halbe Stunde backen.

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Sojageschnetzeltes mit Erdnusssauce

Sojageschnetzeltes mit Erdnusssauce und Reis

Ein schnelles und sehr schmackhaftes Sojarezept. Ich habe einfach Reis und einen gemischten Salat dazu gegessen.

Zutaten für drei Personen

5 EL Erdnussöl
ein kleines Stück Ingwer (5–7g)
drei Knoblauchzehen
eine rote Chilischote
2 TL Currypulver
300ml Gemüsebrühe
6 EL Sojasauce (Shoyu)
125g Sojaschnetzel
3 EL Erdnussmus
200ml Wasser
Koriandergrün

Zubereitung

Die Chilischote entkernen, Knoblauch und Ingwer schälen. Alles fein hacken und in zwei EL Erdnussöl anbraten. Currypulver dazugeben und unter Rühren kurz mitbraten. Mit der Gemüsebrühe auffüllen und zwei EL Sojasauce unterrühren. Die Mischung zum Kochen bringen, die Sojaschnetzel hineingeben und nochmal kurz aufkochen.

Eine Viertelstunde quellen lassen, die Schnetzel abgießen und ausdrücken, den Sud aufheben. Die Schnetzel in dem restlichem Erdnussöl kross anbraten und mit zwei weiteren EL Sojasauce ablöschen. Nun den Sud, das Erdnussmus, das Wasser und die restliche Sojasauce zu einer homogenen Sauce verrühren. Die Schnetzel unterheben, erneut aufkochen und mit Koriandergrün bestreuen.

Russischer Zupfkuchen

Russischer Zupfkuchen

Nach dem Rezept von Vegan Head Chef Björn Moschinski, das einfach klasse ist. Das verlinkte Video ist eine von der PETA produzierte Kochshow, in der er das vorstellt; die Moderation (Kerstin Linnartz) finde ich etwas nervig… Aber die Rezepte aus der Show sind wirklich gut.

Björn gibt die Mengen für eine 20-cm-Form an, ich hab das auf eine 28er skaliert und die kleineren Mengen in Klammern angegeben. Man muss eigentlich vor allem beachten, dass der Kuchen lange genug bäckt (daher auch „nur“ 160 Grad), damit die Puddingmasse sich über 100 Grad erhitzt, davon abgesehen kann man nicht viel falsch machen. Ich hatte schon einmal versucht, dieses Rezept in einer 28-cm-Form nachzubacken, dem Kuchen damals aber nicht genug Zeit gegeben. Am Rand war die Füllung durcherhitzt und wurde schnittfest, in der Mitte blieb sie (zäh-) flüssig. Also Geduld!

Zutaten

Teig:

210g (120g) Margarine
350g (200g) Zucker
350g (200g) Mehl
70g (40g) ungesüßtes Kakaopulver
zwei (ein) Päckchen Vanillezucker
zwei (ein) Päckchen Backpulver
1/2 TL (eine Prise) Salz

Füllung:

500g (250g) Sojajoghurt (Yofu) Vanille
250g (125g) Sojajoghurt natur
150g (80g) Zucker
230g (125g) Margarine
Saft einer (einer halben) Zitrone
1,75 (ein) Päckchen Vanillepuddingpulver

Zubereitung

Für den Teig Margarine und Zucker schaumig schlagen. Mehl, Kakao, Vanillezucker, Backpulver und Salz unterheben und den Teig eine Stunde (notfalls tuns auch zwanzig Minuten) ruhen lassen. Währenddessen den Backofen auf 160 Grad vorheizen und eine 28-cm-Springform (20 cm) fetten.

Außerdem die Füllung vorbereiten. Dazu die Margarine in einem Topf schmelzen, etwas abkühlen lassen und unter den vermischten Sojajoghurt heben. Dann den Zucker, das Vanillepuddingpulver und den Zitronensaft unterrühren.

Wenn der Teig bereit ist, zu zwei Dritteln (drei Vierteln) in die Springform drücken, dabei einen nicht zu niedrigen Rand formen. Den restlichen Teig zu Streuseln verarbeiten. Die Füllung auf dem Teigboden verteilen und mit den Streuseln bedecken. Bei Ober-/Unterhitze ca. 75 Minuten (bei Moschinski sind es wegen der kleineren Form dreißig bis vierzig, im Zweifel trotzdem lieber etwas mehr) backen, bis die Füllung durcherhitzt ist und der Teig die gewünschte Bräunung erhalten hat.

Steirisches Kürbiskernparfait

Steirisches Kürbiskernparfait

Strahlend blauer Himmel heute und gestern… ich wünsche jedem, dass er zumindest ein bisschen Zeit fand, die Sonne zu genießen und den Frühling zu begrüßen. Zum Beispiel mit einem frühlingshaft grünen Eisparfait! Das folgende Rezept ist ganz einfach, das Schwierigste ist, sich zu gedulden, bis es gefroren ist.

Zutaten für zwei großzügige oder vier kleinere Portionen

200ml aufschlagbare Sojasahne
50g Puderzucker
50ml steirisches Kürbiskernöl
40g Kürbiskerne

Zubereitung

Die Sojasahne aufschlagen. Langsam den Puderzucker und das Kürbiskernöl unterheben. Die Masse durchgefrieren lassen. Kurz vor dem Servieren die Kürbiskerne in einer Pfanne ohne Fett rösten, bis sie etwas Farbe angenommen haben und sich ihr Duft entfaltet. Das Parfait mit den Kürbiskernen portionsweise anrichten und mit etwas Kürbiskernöl beträufeln.

Zwei selbstgemachte Brotaufstriche

Zwei selbstgemachte Brotaufstriche

Vegane Brotaufstriche aus dem Bioladen sind relativ teuer, daher lohnt es sich, sie selbst zu machen. Das ist nicht schwer und geht schnell, zudem kann man die Zutaten nach eigenem Geschmack variieren und ist damit nicht an die Rezeptur des Herstellers gebunden. Ich stelle hier zwei Aufstriche vor, der eine auf Tofu-, der andere auf Cashewbasis. Zu lagern sind sie am besten in einem dichtschließenden Schraubglas im Kühlschrank.

Cashew-Zitrone:

Zutaten

100g Cashewkerne
100ml Wasser
Saft einer Zitrone
2 EL Sonnenblumenöl
4 EL frische Gartenkresse
1 TL Salz
1 TL Schwarzer Pfeffer

Zubereitung

Die Cashewkerne in dem Wasser einweichen (halbe Stunde sollte reichen, länger schadet nicht) und pürieren. Die restlichen Zutaten dazugeben und gut vermischen.

Tofu-Tomate-Kräuter:

Zutaten

100g Seidentofu
2 EL Tomatenmark
2 EL Ajvar
2 EL Blaumohn
1 TL Sojasauce
6 große Blätter Basilikum
3 Zweige Oregano
1 TL rosenscharfes Paprikapulver
1/2 TL Salz
1/2 Schwarzer Pfeffer

Zubereitung

Die Oreganoblättchen abzupfen und zusammen mit dem Basilikum fein hacken. Mit den restlichen Zutaten gut verrühren.

Vegane Donauwelle

Gestern habe ich Donauwelle nach dem Rezept von Ente gebacken. Eigentlich aufgrund der detaillierten Beschreibung eine gelingsichere Sache, aber ich habe die Kommentare nicht alle gelesen und bedenkenlos Soja-Reis-Milch verwendet. Damit gelingt die Vanillecreme nicht so ganz (geschmacklich ist es dennoch toll). Das war nicht das erste Mal, dass ich dieses Rezept nachgebacken habe und bei meinen bisherigen Versuchen mit reiner Sojamilch gab es eine wunderbare Optik… Ich teile das Foto natürlich trotzdem mit euch 😉
Noch eine Kleinigkeit: natürlich empfiehlt es sich, dem Teig etwas Salz zuzugeben, das hat Ente beim Auflisten der Zutaten offenbar vergessen.

Donauwelle nach Ente, leider mit Soja-Reis-Milch

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