Szegediner Gulasch

Szegediner Gulasch

Schmeckt sehr gut zu Salzkartoffeln. Auch etwas für Leute, die Sauerkraut „einfach so“ zu sauer finden. Die Sahne mildert den Geschmack des Krauts ab, das Gulasch ist dennoch recht würzig.

Zutaten für 4 Personen

150g Sojawürfel (TSP)
300ml Gemüsebrühe
2 EL Sojasauce (Tamari)

500g Sauerkraut, abgetropft
eine rote Paprikaschote
eine gelbe Paprikaschote
2 rote Chilischoten, Schärfe nach Wunsch
eine große weiße Zwiebel
500g passierte Tomaten
400g stückige Tomaten

200ml Sojasahne
ein Lorbeerblatt
3 TL edelsüßes Paprikapulver
1 TL Kümmel
Salz
Weißer Pfeffer
4 EL Sonnenblumenöl

Zubereitung

Die Gemüsebrühe aufkochen, die Sojawürfel hinzufügen. Von der Hitze nehmen und eine Viertelstunde ziehen lassen. Die Sojawürfel abgießen und etwas ausdrücken.

Die Paprika und die Chilis entkernen, die weißen Innenhäute entfernen. Die Chilis fein hacken, die Paprika würfeln. Die Zwiebel schälen und ebenfalls würfeln.

In einer beschichteten Pfanne zwei EL Öl erhitzen. Die Sojawürfel darin anbraten, bis sie goldbraun sind, mit der Sojasauce ablöschen und beiseitestellen.

Das restliche Sonnenblumenöl in einem Topf erhitzen, die Zwiebeln darin glasig anschwitzen. Das Lorbeerblatt, die Paprikawürfel und die Chilis hinzugeben und kurz mitdünsten. Die Sojawürfel, das Sauerkraut und die Tomaten hinzufügen.

Etwa eine Dreiviertelstunde schmoren lassen, dabei etwas Wasser hinzufügen, falls nötig. Von der Hitze nehmen und die Sojasahne hinzufügen. Mit Salz, Pfeffer, Paprikapulver und Kümmel würzen.

Sellerieschnitzel mit Kapern-Senfsauce auf Bratkartoffeln

Sellerieschnitzel mit Kapern-Senfsauce auf Bratkartoffeln

Für Menschen wie mich, die jeden Tag Kapern essen könnten, ein Fest. Für alle anderen einfach nur lecker. 😀

Wenn man die Sellerieschnitzel am Vortag vorbereitet, geht dieses Gericht auch recht schnell. Ich hab es beides an einem Tag gemacht und war in einer Dreiviertelstunde fertig – kam mir trotzdem ganz schön lang vor, aber das Warten hat sich gelohnt.

Zutaten für zwei Personen

1kg festkochende Kartoffeln
eine mittelgroße rote Zwiebel
eine große rote Paprikaschote
1 TL Rosmarin

200ml Gemüsebrühe
1 EL Mehl
2 TL Kapern, abgetropft
2 EL Senf (nicht zu scharf)

ein halbes Rezept Sellerieschnitzel

Sonnenblumenöl
Salz
Schwarzer Pfeffer

Zubereitung

Die Sellerieschnitzel nach Rezept vorbereiten, noch nicht braten. Für die Sauce die Gemüsebrühe zum Kochen bringen, den Senf einrühren und von der Hitze nehmen. Die Kapern hinzufügen und beiseitestellen.

Die Zwiebel schälen und hacken, die Paprikaschote putzen und in Streifen schneiden. In etwas Sonnenblumenöl die Zwiebeln glasig dünsten, die Paprika hinzugeben und bis zum bevorzugten Grade garen. Salzen und Pfeffern, aus der Pfanne nehmen und beiseitestellen.

Währenddessen die Kartoffeln schälen und in dünne Scheiben schneiden. In derselben Pfanne, mit etwas mehr Öl, falls erforderlich, die Kartoffelscheiben braten. Wenn die Kartoffeln fast gar sind, mit Rosmarin bestreuen. In einer zweiten Pfanne reichlich Öl erhitzen und die Sellerieschnitzel darin braten.

Währenddessen eine Mehlschwitze herstellen: Einen EL Öl in einem Topf erhitzen, das Mehl darin unter Rühren anschwitzen lassen und, nachdem es etwas Farbe angenommen hat, mit der Brühe ablöschen. Unter kräftigem Rühren noch einmal aufkochen. Das Paprikagemüse zu den Kartoffeln geben und beides noch kurz erhitzen.

Kichererbsenfladen mit Kartoffel-Paprika-Füllung

Kichererbsenfladen mit Kartoffel-Paprika-Füllung

Beitrag zum Cookbook-of-Colors-Event für den Monat Juli.

Zutaten für zwei Personen

200g Kichererbsen, abgetropft
150g Weizenmehl
150ml Wasser
4 TL Kurkuma
2 El gehackte Petersilie
1 TL Salz

eine große weiße Zwiebel
eine Knoblauchzehe
eine gelbe Paprikaschote
500g Kartoffeln
1 TL Cumin
Salz
Schwarzer Pfeffer

Sonnenblumenöl

Zubereitung

Die Kichererbsen pürieren und mit dem Mehl, dem Wasser, dem Salz, dem Kurkuma und der Petersilie zu einem Teig kneten.

Die Zwiebel in Würfel schneiden und in zwei EL Sonnenblumenöl glasig dünsten. Den feingehackten Knoblauch und das Cumin hinzufügen, kurz mitbraten. Die Paprika kleinschneiden und dazugeben, kurz mitdünsten, derweil die Kartoffeln schälen. In kleinen Stücken dazugeben und mit der Gemüsebrühe auffüllen. 15–20 Minuten köcheln lassen, bis die Kartoffeln gar sind. Ggf. überschüssige Flüssigkeit abgießen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Währenddessen aus dem Teig zwei Fladen formen. Diese in reichlich Sonnenblumenöl bei mittlerer Hitze auf einer Seite gut eine Minute backen, dann wenden, die Füllung darauf verteilen und zusammenrollen. Noch eine Minute weiter backen und heiß servieren.

Sellerieschnitzel

Sellerieschnitzel

Mal was ganz einfaches: Panierter Sellerie! Schmeckt warm z. B. mit Petersilienkartoffeln (Salzkartoffeln kochen, etwas Margarine erhitzen, gehackte Petersilie hinzufügen und die Kartoffeln kurz darin schwenken) oder kalt auf einem Brötchen.

Zutaten für 12–20 kleine Schnitzel

eine Knolle Sellerie
ein Liter Wasser
Saft zweier Zitronen

3 gestrichene TL Speisestärke
100ml Wasser
Sonnenblumenöl

15 EL Paniermehl
2 TL Salz
1 TL Muskat
2 TL Thymian
1 TL schwarzer Pfeffer
3 TL edelsüßes Paprikapulver

Zubereitung

Einen Liter Wasser aufkochen, den Sellerie und den Zitronensaft darin zehn Minuten sprudelnd kochen lassen. Dann von der Hitze nehmen und weitere zehn Minuten ziehen lassen.

Die Stärke mit 100ml Wasser anrühren und die abgetropften Selleriescheiben darin wenden. Das Paniermehl mit den Gewürzen vermischen. Dann den Sellerie in der Panade wenden und in reichlich Sonnenblumenöl goldbraun braten.

Linsen-Ananas-Curry

Linsen-Ananas-Curry mit Basmatireis

Zutaten für zwei Personen

6 EL grüne Linsen
2 EL Balsamicoessig
1 TL Salz

1–2 grüne Chilischoten
ein mittelgroßes Stück Ingwer
eine Knoblauchzehe
2 TL rote Currypaste
1 TL Kurkuma
2 TL Currypulver
1/2 TL Cumin
2 EL Sonnenblumenöl

eine kleine rote Zwiebel
zwei mittelgroße Kartoffeln
200g Ananas, in Stücken
Margarine
400ml Kokosmilch

Zubereitung

Die Linsen etwa zwanzig Minuten garen, das Kochwasser aufheben. Nach dem Abgießen salzen und mit dem Balsamico vermischen. Währenddessen die Chilischoten, den Ingwer und den Knoblauch fein hacken, die Zwiebel und die Kartoffeln würfeln. In einer beschichteten Pfanne einen Klecks Margarine schmelzen und die Ananas darin goldbraun braten und beiseitestellen.

Das Sonnenblumenöl in einem Topf erhitzen und den Ingwer und die Chilischoten etwa eine Minute anbraten dann den Knoblauch dazugeben. Unter Rühren kurz mitbraten (Vorsicht, Knoblauch verbrennt sehr schnell) und die Currypaste, das Cumin, den Kurkuma und das Currypulver dazugeben.

Nun die Zwiebel hinzufügen und anschwitzen lassen. Die Kartoffeln dazugeben und mit dem Kochwasser der Linsen ablöschen. Die Kokosmilch unterrühren und etwa eine Viertelstunde köcheln lassen. Schließlich die Linsen sowie die Ananas untermischen. Noch einmal fünf Minuten köcheln lassen (bis die Kartoffeln und die Linsen weich sind). Dazu Basmatireis servieren.

Linsen-Zucchini-Häppchen

Linsen-Zucchini-Häppchen

Diese Häppchen waren Teil unseres Osterbrunchs. Sie ließen sich gut vorbereiten und haben allen geschmeckt. 🙂

Zutaten für etwa 30 Stück

500g Zucchini, in dünnen Längsscheiben
2 EL Olivenöl
zwei eher kleine Kartoffeln
50g Linsen, gekocht und abgetropft
2 EL Balsamicoessig
75g Tomaten
1 EL frische Petersilie, gehackt
Salz
Weißer Pfeffer

Zubereitung

Das Olivenöl in einer beschichteten Pfanne erhitzen und die Zucchinischeiben darin anbraten. Sie sollten weich, aber nicht zu stark gebräunt sein. Die Tomaten in Würfelchen schneiden und mit der Petersilie unter die Linsen mischen. Mit Salz und Essig (großzügig) sowie Pfeffer (sparsam) abschmecken.

Die Kartoffeln schälen und für jede Zucchinischeibe eine ein bis zwei Millimeter dicke Scheibe abschneiden. Etwa einen Teelöffel der Linsenmischung auf jede Zucchinischeibe geben, zusammenrollen und auf eine Kartoffelscheibe setzen. Im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad Umluft zwischen zehn Minuten und einer Viertelstunde backen. Schmecken auch lauwarm oder kalt.

Tofu in Ingwer-Orangen-Marinade

Ingwer-Orangen-Tofu mit Kartoffeln und Gemüse aus dem Ofen

Wir brauchten noch eine mit wenig Aufwand realisierbare Beilage zu Kartoffeln und Gemüse aus dem Ofen, da habe ich diese Marinade für Tofu aus der Pfanne kreiert. So lecker!

Zutaten

400g schnittfester Tofu, in dünnen Scheiben
ein großes Stück Ingwer
5 EL Orangensaft
4 EL Sojasauce
4 EL Olivenöl
1 TL edelsüßes Paprikapulver
1 TL Cumin

Zubereitung

Den Ingwer schälen und grob hacken. Drei EL Orangensaft, die Sojasauce und zwei EL Olivenöl darübergeben und mit dem Cumin und dem Paprika zu einer Marinade verrühren. Den Tofu darin wenden und marinieren lassen. In einer beschichteten Pfanne das restliche Olivenöl erhitzen, den abgetropften Tofu (Marinade aufheben) darin anbraten. Nach etwa drei Minuten die Hälfte der übriggebliebenen Marinade darüber gießen und einmal wenden. Nach weiteren zwei Minuten mit der restlichen Marinade und dem verbliebenen Orangensaft übergießen, ein letztes Mal wenden und braten, bis die gesamte Flüssigkeit verschwunden ist. Noch heiß servieren.

Ingwer-Orangen-Tofu

Auberginen-Kartoffelcurry mit Tofu

Auberginen-Kartoffelcurry mit Tofu

Das erste Mal, dass ich Tofu mit Erdnussöl zubereitet habe. Ich kann es nur empfehlen. 🙂
Wer es weniger scharf möchte, sollte die Chilischoten entkernen. Wenn man Reis dazu essen möchte, muss man etwas mehr Gemüsebrühe nehmen, sonst gibt das zu wenig Sauce.

Zutaten für zwei Personen

250g Tofu, in Würfeln
4 EL Sojasauce (Shoyu)
3 TL Kurkuma
1 TL rosenscharfes Paprikapulver
3 EL Erdnussöl

5 EL Sonnenblumenöl
2 rote Chilischoten
2 Knoblauchzehen
ein mittelgroßes Stück Ingwer (ca. 25g)
3 TL Currypulver
2 TL Cumin

2 rote Zwiebeln
400g Kartoffeln
eine Aubergine
150ml Gemüsebrühe

Salz
Schwarzer Pfeffer
eine Handvoll Koriandergrün

Zubereitung

Die Sojasauce mit zwei TL Kurkuma und dem Paprikapulver vermischen. Den Tofu darin marinieren.

Ingwer mit Schale, geschälten Knoblauch und ggf. entkernte Chilis fein hacken. Mit dem Currypulver, dem Cumin und einem TL Kurkuma in drei EL Sonnenblumenöl anbraten. Die Zwiebeln grob hacken, dazugeben und glasig dünsten. Die Kartoffeln schälen, würfeln und kurz mitdünsten, dann mit der Gemüsebrühe auffüllen und köcheln lassen, bis sie gar sind (etwa eine halbe Stunde).

Die Aubergine würfeln und in zwei EL Sonnenblumenöl anbraten, bis die Stücke goldbraun sind (gar sollten sie noch nicht sein). Nach der Hälfte der Garzeit zu den Kartoffeln geben. Das Koriandergrün (Blätter und Stiele) fein hacken. In einer Pfanne das Erdnussöl erhitzen und den Tofu mit seiner Marinade darin dünsten, bis alle Flüssigkeit verdampft ist. Dann kross braten und, wenn die Kartoffeln gar sind, zusammen mit dem Koriandergrün unterheben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Mandel-Tofu-Bällchen auf Zucchini-Kartoffel-Gratin

Mandel-Tofu-Bällchen auf Zucchini-Kartoffel-Gratin

Eine schnelle und absolut köstliche Art, Tofu zuzubereiten…

Zutaten für 4 Personen

750g Kartoffeln
2 TL Rosmarin
600g Zucchini
3 Knoblauchzehen
4 TL Oregano
ca. 10 EL Olivenöl

250g Tofu
200g gemahlene Mandeln
50g Paniermehl
4 EL Sojasauce (Shoyu)

1 TL rosenscharfes Paprikapulver, nach Geschmack ruhig etwas mehr
Schwarzer Pfeffer
Salz

Zubereitung

Den Backofen auf 180 Grad vorheizen. Kartoffeln schälen, in ca. fünf Millimeter dicke Scheiben schneiden und in einer gefetteten Auflaufform verteilen. Rosmarin sowie etwas Salz und Pfeffer darüber geben. Knoblauch fein hacken und über die Kartoffeln verteilen. Die Zucchini in dünne Scheiben schneiden und darüber schichten. Wieder salzen und pfeffern, großzügig mit Oregano bestreuen und ungefähr die Hälfte des Olivenöls darübergeben.

Für die Tofubällchen den Tofu abtropfen lassen und zerkrümeln. Mandeln, Sojasauce und Paniermehl dazugeben und mit Paprika und Pfeffer würzen. Eventuell vorsichtig salzen (Sojasauce ist allerdings schon recht salzig). Mit den Händen verkneten und etwa tischtennisballgroße Bällchen formen.

Die Bällchen im restlichen Olivenöl wenden und auf das Gratin setzen. Etwa eine halbe Stunde backen (Umluft).

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