Zwei selbstgemachte Brotaufstriche

Zwei selbstgemachte Brotaufstriche

Vegane Brotaufstriche aus dem Bioladen sind relativ teuer, daher lohnt es sich, sie selbst zu machen. Das ist nicht schwer und geht schnell, zudem kann man die Zutaten nach eigenem Geschmack variieren und ist damit nicht an die Rezeptur des Herstellers gebunden. Ich stelle hier zwei Aufstriche vor, der eine auf Tofu-, der andere auf Cashewbasis. Zu lagern sind sie am besten in einem dichtschließenden Schraubglas im Kühlschrank.

Cashew-Zitrone:

Zutaten

100g Cashewkerne
100ml Wasser
Saft einer Zitrone
2 EL Sonnenblumenöl
4 EL frische Gartenkresse
1 TL Salz
1 TL Schwarzer Pfeffer

Zubereitung

Die Cashewkerne in dem Wasser einweichen (halbe Stunde sollte reichen, länger schadet nicht) und pürieren. Die restlichen Zutaten dazugeben und gut vermischen.

Tofu-Tomate-Kräuter:

Zutaten

100g Seidentofu
2 EL Tomatenmark
2 EL Ajvar
2 EL Blaumohn
1 TL Sojasauce
6 große Blätter Basilikum
3 Zweige Oregano
1 TL rosenscharfes Paprikapulver
1/2 TL Salz
1/2 Schwarzer Pfeffer

Zubereitung

Die Oreganoblättchen abzupfen und zusammen mit dem Basilikum fein hacken. Mit den restlichen Zutaten gut verrühren.

Mohnkekse mit Aprikosenfüllung

Mohnkekse mit Aprikosenfüllung

Angelehnt an dieses Rezept von Pfannenwender mit Cranberry-Kirschfüllung, dort ist es als Plätzchenrezept deklariert. Bestimmt sehr lecker, nicht nur in der Weihnachtszeit. Ich habe die Plätzchen/Kekse veganisiert und mit einer Aprikosenfüllung versehen. Pfannenwender empfiehlt, die Kekse aus dem Ofen zu nehmen, wenn die Ränder goldgelb werden – nach meiner Erfahrung genau der richtige Zeitpunkt.

Zutaten, ergibt ein halbes Blech

65g Margarine
50g Puderzucker
50g Blaumohn
1 TL Backpulver
Prise Salz
Saft einer Zitrone
1 TL Speisestärke
130g Mehl
300g Aprikosenmarmelade

Zubereitung

Die Margarine mit dem Zucker schaumig verrühren. Mohn, Salz und Backpulver unterrühren. Die Speisestärke mit dem Zitronensaft glattrühren und dazugeben. Nun nach und nach das Mehl einarbeiten und den Teig mindestens eine halbe Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.

Den fertigen Teig dünn auf Backpapier ausrollen. Eine Hälfte mit der Marmelade bestreichen, die andere darüberklappen und im vorgeheizten Backofen ca. 18 Minuten bei 175 Grad (Ober-/Unterhitze) backen. Erst in Quader schneiden, wenn die Kekse vollständig ausgekühlt sind.

Erbsen-Curry-Pastetchen

Erbsen-Curry-Pastetchen

Nachdem ich bei food to glow diese gesehen hatte, dachte ich, das musst du ausprobieren. Ich habe das Rezept etwas modifiziert und statt Blätterteig Mürbteig benutzt. Außerdem habe ich meine mit Mohn bestreut statt mit Kümmelsamen. Wer es gern scharf mag, wird ein oder zwei Chilischoten hinzufügen, andere können sie ganz weglassen – würzig schmecken die Pasteten auch so.

Zutaten, ergibt ca. 8 kleine Pasteten

200g Erbsen, gegart
Saft einer halben Zitrone
Olivenöl
ein Bund Frühlingszwiebeln
Chilischote(n) nach Geschmack, gehackt
2 TL Currypulver
1 TL Kümmel
Salz
Schwarzer Pfeffer

150g Margarine
300g Mehl
2 EL Wasser
2 EL Blaumohn

Zubereitung

Die Erbsen mit dem Zitronensaft grob pürieren. In einer Pfanne etwas Olivenöl erhitzen, die Frühlingszwiebeln, das Currypulver und ggf. die Chilischoten darin anbraten. Zu den Erbsen geben, mit Kümmel, Salz und Pfeffer würzen.

Margarine, Mehl, Wasser und eine Prise Salz zu einem Mürbteig verkneten. Auf 2–3 Millimeter Dicke ausrollen, jeweils einen größeren und einen etwas kleineren Kreis (z.B. 5 und 7 Zentimeter im Durchmesser) herausschneiden. Auf den kleineren ca. einen EL der Erbsenmischung geben. Dann den größeren darüberlegen und andrücken.

Vor dem Backen die Pasteten etwas anfeuchten und mit Mohn bestreuen. Bei 200 Grad ungefähr eine halbe Stunde (Ober-/Unterhitze) backen und noch heiß servieren.

Mohnorecchiette mit Avocado und getrockneten Tomaten

Mohnorecchiette mit Avocado und getrockneten Tomaten, besseres Foto

Das erste, aber sicher nicht das letzte Mal, dass ich Pasta mit Mohn gemacht habe. Ein schnelles, sehr schmackhaftes Rezept. Ich hoffe, ihr verzeiht mir die miese Fotoqualität (ich hatte anderes Equipment als sonst und kam damit nicht so gut zurecht), in natura sah das noch viel leckerer aus.

Edit: Foto ausgewechselt.

Zutaten für 3 Personen

250g Orecchiette
6 EL Blaumohn
Margarine

zwei Avocados, Sorte Hass
25g getrocknete Tomaten (ohne Öl), kleingeschnitten
Saft einer halben Zitrone

Olivenöl
1–2 Schalotten
eine Knoblauchzehe, fein gehackt

Salz
Schwarzer Pfeffer
Rosenscharfes Paprikapulver
Basilikum

Zubereitung

Zunächst für die Pasta einen Topf Salzwasser aufsetzen. Die Avocados schälen, entkernen und würfeln. Die Tomaten unterheben und den Zitronensaft darübergeben.

Sobald das Wasser kocht, die Orecchiette hineingeben. Dann erst mit dem Rest des Rezepts fortfahren. Die Schalotten fein hacken und in Olivenöl glasig dünsten. Den Knoblauch und die Tomaten-Avocado-Mischung dazugeben. Unter Rühren weiterdünsten, mit Salz, Pfeffer, Paprika und Basilikum abschmecken und beiseite stellen.

Wenn die Pasta al dente ist, abgießen. In einer großen Pfanne etwas Margarine schmelzen, den Mohn dazugeben und die Orecchiette darin schwenken. Zum Schluss die Avocado-Tomaten-Mischung hinzugeben und mit der Pasta vermischen.

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