Cookbook of Colors: Gefüllte Tomaten

Gefüllte Tomaten

Ich reblogge mein Rezept für gefüllte Tomaten für das Blogevent Cookbook of Colors, wo im August rote Gerichte gesucht werden.

Zutaten, als Vorspeise für zwei Personen

4 Rispen- oder Fleischtomaten
60g kleine Pasta (z.B. schmale Bandnudeln)
ca. 20 grüne Oliven, entsteint
50g Pinienkerne

4 EL Olivenöl
2 EL Tomatenmark
eine Knoblauchzehe
frisches Basilikum, etwa ein Dutzend große Blätter

1 TL Rosmarin
Salz
Schwarzer Pfeffer

Zubereitung

Basilikum in Streifen schneiden, zuvor vier Blätter beiseitelegen. Die Pasta in reichlich Salzwasser al dente kochen, abgießen und mit zwei EL Olivenöl und dem Basilikum vermischen. Die Oliven grob hacken und mit dem Tomatenmark unter die Pasta heben. In einer beschichteten Pfanne die Pinienkerne ohne Fett goldbraun rösten und dazugeben. Zwei weitere EL Olivenöl erhitzen, den Knoblauch fein hacken und darin anbraten. Den Knoblauch mit dem Öl und den Rosmarin unter die Pasta mischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Von den Tomaten einen Deckel abschneiden und sie mit einem Teelöffel aushöhlen. Die Füllung in die Tomaten geben, mit jeweils einem Basilikumblatt abschließen und den Deckel aufsetzen. Die Tomaten in eine Auflaufform setzen und bei 180 Grad (Ober-/Unterhitze) eine halbe Stunde backen.

Saté-Tofu mit Erdnusssauce

Saté-Tofu mit Erdnusssauce

Als ich dieses wunderbar bebilderte Rezept bei Cheftatze gesehen habe, dachte ich, das muss doch auch ohne Fleisch schmecken 😀
Nun habe ich es, leicht abgewandelt, mit Tofu nachgekocht und bin begeistert von der Geschmackskombination. Die Erdnusssauce allerdings musste ich etwas verdünnen, sie war auch so noch sehr zähflüssig.

Zutaten für 4 Spieße

Für den Tofu:

400g schnittfester Tofu
ein sehr großes Stück Ingwer
zwei Stengel Zitronengras
eine große rote Zwiebel
8 EL Erdnussöl
4 EL Sojasauce (Shoyu)
Saft einer Zitrone
2 TL Kurkuma
2 TL Cumin
Salz
Schwarzer Pfeffer

Für die Erdnusssauce:

100g Erdnussmus
100ml Kokosmilch
100ml Wasser
2 El Sojasauce
Saft einer Limette
etwas Zucker
eine Knoblauchzehe
ein daumengroßes Stück Ingwer
2 EL Erdnussöl
ein Bund Frühlingszwiebeln

Zubereitung:

Saté-Tofu

Den Tofu in Stücke schneiden, diese vorsichtig ausdrücken. Ingwer, Zitronengras und Zwiebel hacken und mit den restlichen Zutaten pürieren. Den Tofu in der Flüssigkeit wenden und marinieren lassen (am besten über Nacht – zur Not tuts auch eine Stunde). Nun die Tofustücke auf Metall- oder gewässerte Holzspieße stecken und grillen. Alternativ für 20–30 Minuten in den Ofen bei 200 Grad Umluft. In beiden Fällen ab und zu mit der übriggebliebenen Marinade bepinseln.

Erdnusssauce

Knoblauch und Ingwer fein hacken und in Erdnussöl anbraten. Die Kokosmilch und die Sojasauce hinzufügen. Aufkochen, das Erdnussmus und den Zucker einrühren und wieder aufkochen lassen.

Je nach Konsistenz mit Wasser verdünnen. Die Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden, zusammen mit dem Limettensaft unter die Sauce rühren. Die Erdnusssauce als Dip zu den Satés reichen.

Quadruple-Chocolate-Sandwich mit Erdbeeren

Quadruple-Chocolate-Sandwich mit Erdbeeren

Die Schokoladenmenge kommt mir selbst übertrieben vor, aber manchmal ist das genau das Richtige, um jemandem eine Freude zu machen. 🙂 Außerdem wollte ich seit einer Weile schon ein Rezept mit dem Motto Death by Chocolate posten. Die Erdbeeren kann man sicher auch durch andere Früchte ersetzen, ganz Weglassen sollte man sie aber nicht – sonst wird man von der Schokolade förmlich erschlagen.

Zutaten, ergibt ein halbes Blech

250g Mehl
250g Zucker
100g Margarine
100g gemahlene Mandeln
50g ungesüßtes Kakaopulver
350ml Sojamilch
100g Raspelschokolade
100g gehackte Mandeln
Salz
400g Seidentofu
400g Kuvertüre
500g Erdbeeren

Zubereitung

Margarine und Zucker schaumig rühren. Das Mehl, die gemahlenen Mandeln, das Kakaopulver und das Salz unterheben. Nach und nach unter Rühren die Sojamilch dazugeben. Schließlich die Raspelschokolade und die restlichen Mandeln hinzufügen und vermischen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen und den Teig auf einer Hälfte verstreichen. Im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad (Ober-/Unterhitze) 30–40 Minuten backen.

Den Seidentofu pürieren, die Kuvertüre schmelzen. Die Erdbeeren putzen und halbieren. Gut die Hälfte der Kuvertüre unter den Seidentofu heben und erkalten lassen. Den Kuchen mit der verbliebenen Kuvertüre überziehen und mit den Erdbeeren verzieren. Nun den Kuchen halbieren und die Schokotofucreme zwischen die Hälften streichen. Nach Belieben mit Pflanzensahne (gibts inzwischen sogar in kleineren Supermärkten) servieren.

Double-Chocolate-Cookies mit Mandelsplittern

Double-Chocolate-Cookies mit Mandelsplittern

Kekse, so wie ich sie mag: Schokoladig, aber nicht zu süß. Durch die Mandelstückchen ergibt sich dennoch ein hoher Suchtfaktor…

Zutaten für zwei Bleche (ergab bei uns ca. 130 Stück)

300g Mehl
200g Margarine
100g Zucker
100g Kuvertüre
100g Mandeln
4 EL Kakaopulver
Prise Salz

Zubereitung

Margarine und Zucker schaumig rühren, die Mandeln und die Schokolade hacken. Langsam Mehl, Kakaopulver, Salz, Mandel- und Schokostückchen zur Margarine geben, mit den Händen untermischen. Den Teig eine halbe Stunde im Kühlschrank ruhen lassen, dann kleine Kekse formen und bei 200 Grad (Ober-/Unterhitze) im vorgeheizten Backofen etwa zwölf Minuten backen.

Linsen-Zucchini-Häppchen

Linsen-Zucchini-Häppchen

Diese Häppchen waren Teil unseres Osterbrunchs. Sie ließen sich gut vorbereiten und haben allen geschmeckt. 🙂

Zutaten für etwa 30 Stück

500g Zucchini, in dünnen Längsscheiben
2 EL Olivenöl
zwei eher kleine Kartoffeln
50g Linsen, gekocht und abgetropft
2 EL Balsamicoessig
75g Tomaten
1 EL frische Petersilie, gehackt
Salz
Weißer Pfeffer

Zubereitung

Das Olivenöl in einer beschichteten Pfanne erhitzen und die Zucchinischeiben darin anbraten. Sie sollten weich, aber nicht zu stark gebräunt sein. Die Tomaten in Würfelchen schneiden und mit der Petersilie unter die Linsen mischen. Mit Salz und Essig (großzügig) sowie Pfeffer (sparsam) abschmecken.

Die Kartoffeln schälen und für jede Zucchinischeibe eine ein bis zwei Millimeter dicke Scheibe abschneiden. Etwa einen Teelöffel der Linsenmischung auf jede Zucchinischeibe geben, zusammenrollen und auf eine Kartoffelscheibe setzen. Im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad Umluft zwischen zehn Minuten und einer Viertelstunde backen. Schmecken auch lauwarm oder kalt.

Zweierlei Miniquiches

Miniquiches mit zweierlei Füllungen

Diese leckeren kleinen Quiches schmecken sowohl warm als auch kalt und eignen sich prima als Vorspeise oder als kleiner Happen zwischendurch.

Füllung mit Spinat und getrockneten Tomaten

Zutaten, genug für etwa zwölf Stück

320g Spinat
160g getrocknete Tomaten (ohne Öl)
6 Schalotten
4 Knoblauchzehen
2 EL Olivenöl

3 TL getrocknetes Basilikum
1 TL Muskat
Salz
Weißer Pfeffer

Zubereitung

Den Spinat waschen und putzen. Die Schalotten und den Knoblauch fein, die Tomaten und den Spinat grob hacken. Die Schalotten in Olivenöl glasig dünsten, den Knoblauch dazugeben und unter Rühren etwa eine Minute mitdünsten, dann den Spinat hinzufügen. Sobald er zusammengefallen ist, von der Hitze nehmen und mit den getrockneten Tomaten und der Hälfte des Basilikums vermischen. Mit Muskat, Salz und Pfeffer würzen, dabei vorsichtig salzen und pfeffern.

Miniquiches mit Spinat und getrockneten Tomaten

Füllung mit Räuchertofu, Lauch und Trauben

Zutaten, genug für etwa zwölf Stück

eine mittelgroße Stange Lauch, ca. 250g
100g Räuchertofu
zwei Dutzend weiße Trauben
3 EL Sonnenblumenöl
2 El Sojasauce (Shoyu)
1 EL Traubensaft
1 EL Balsamico
1 TL getrockneter Thymian
Salz
Schwarzer Pfeffer

Zubereitung

Den Lauch längs halbieren und in dünne Ringe schneiden, in zwei EL Öl gar dünsten und leicht bräunen lassen. Währenddessen den Räuchertofu würfeln, die Hälfte der Trauben längs halbieren und für die Garnitur beiseitestellen. Die restlichen Trauben längs und quer halbieren. Den Tofu in einem EL Öl anbraten, mit der Sojasauce ablöschen und mit dem Lauch und den Traubenvierteln vermischen. Mit Traubensaft, Balsamico-Essig, Thymian, Salz und Pfeffer abschmecken.

Miniquiches mit Räuchertofu, Lauch und Trauben

Zutaten für 12 Miniquiches

125g Margarine
250g Mehl
1 TL Salz

ein Rezept Füllung

250g Sojajoghurt (Yofu)

Zubereitung

Die Margarine schaumig schlagen, Mehl und Salz langsam unterziehen. Den Teig je nach Temperatur kurz im Kühlschrank ruhen lassen oder direkt in eine gefette Muffinform füllen (man könnte auch Muffinförmchen aus Papier benutzen, aber die Miniquiches lösen sich ohne Schwierigkeiten aus der Form). Die Füllung zubereiten und in die Quiches verteilen, dabei fest zusammendrücken. Den Sojajoghurt auf der Füllung verstreichen.

Je nach Wahl der Füllung verzieren: Bei der Spinat-Tomaten-Füllung einfach das restliche Basilikum vor dem Backen aufstreuen, bei der anderen Füllung erst nach dem Backen oder besser zehn Minuten vor Ende mit den verbliebenen Traubenhälften garnieren. Bei 180 Grad Ober-/Unterhitze eine halbe Stunde backen.

Russischer Zupfkuchen

Russischer Zupfkuchen

Nach dem Rezept von Vegan Head Chef Björn Moschinski, das einfach klasse ist. Das verlinkte Video ist eine von der PETA produzierte Kochshow, in der er das vorstellt; die Moderation (Kerstin Linnartz) finde ich etwas nervig… Aber die Rezepte aus der Show sind wirklich gut.

Björn gibt die Mengen für eine 20-cm-Form an, ich hab das auf eine 28er skaliert und die kleineren Mengen in Klammern angegeben. Man muss eigentlich vor allem beachten, dass der Kuchen lange genug bäckt (daher auch „nur“ 160 Grad), damit die Puddingmasse sich über 100 Grad erhitzt, davon abgesehen kann man nicht viel falsch machen. Ich hatte schon einmal versucht, dieses Rezept in einer 28-cm-Form nachzubacken, dem Kuchen damals aber nicht genug Zeit gegeben. Am Rand war die Füllung durcherhitzt und wurde schnittfest, in der Mitte blieb sie (zäh-) flüssig. Also Geduld!

Zutaten

Teig:

210g (120g) Margarine
350g (200g) Zucker
350g (200g) Mehl
70g (40g) ungesüßtes Kakaopulver
zwei (ein) Päckchen Vanillezucker
zwei (ein) Päckchen Backpulver
1/2 TL (eine Prise) Salz

Füllung:

500g (250g) Sojajoghurt (Yofu) Vanille
250g (125g) Sojajoghurt natur
150g (80g) Zucker
230g (125g) Margarine
Saft einer (einer halben) Zitrone
1,75 (ein) Päckchen Vanillepuddingpulver

Zubereitung

Für den Teig Margarine und Zucker schaumig schlagen. Mehl, Kakao, Vanillezucker, Backpulver und Salz unterheben und den Teig eine Stunde (notfalls tuns auch zwanzig Minuten) ruhen lassen. Währenddessen den Backofen auf 160 Grad vorheizen und eine 28-cm-Springform (20 cm) fetten.

Außerdem die Füllung vorbereiten. Dazu die Margarine in einem Topf schmelzen, etwas abkühlen lassen und unter den vermischten Sojajoghurt heben. Dann den Zucker, das Vanillepuddingpulver und den Zitronensaft unterrühren.

Wenn der Teig bereit ist, zu zwei Dritteln (drei Vierteln) in die Springform drücken, dabei einen nicht zu niedrigen Rand formen. Den restlichen Teig zu Streuseln verarbeiten. Die Füllung auf dem Teigboden verteilen und mit den Streuseln bedecken. Bei Ober-/Unterhitze ca. 75 Minuten (bei Moschinski sind es wegen der kleineren Form dreißig bis vierzig, im Zweifel trotzdem lieber etwas mehr) backen, bis die Füllung durcherhitzt ist und der Teig die gewünschte Bräunung erhalten hat.

Vegane Donauwelle

Gestern habe ich Donauwelle nach dem Rezept von Ente gebacken. Eigentlich aufgrund der detaillierten Beschreibung eine gelingsichere Sache, aber ich habe die Kommentare nicht alle gelesen und bedenkenlos Soja-Reis-Milch verwendet. Damit gelingt die Vanillecreme nicht so ganz (geschmacklich ist es dennoch toll). Das war nicht das erste Mal, dass ich dieses Rezept nachgebacken habe und bei meinen bisherigen Versuchen mit reiner Sojamilch gab es eine wunderbare Optik… Ich teile das Foto natürlich trotzdem mit euch 😉
Noch eine Kleinigkeit: natürlich empfiehlt es sich, dem Teig etwas Salz zuzugeben, das hat Ente beim Auflisten der Zutaten offenbar vergessen.

Donauwelle nach Ente, leider mit Soja-Reis-Milch

Mohnkekse mit Aprikosenfüllung

Mohnkekse mit Aprikosenfüllung

Angelehnt an dieses Rezept von Pfannenwender mit Cranberry-Kirschfüllung, dort ist es als Plätzchenrezept deklariert. Bestimmt sehr lecker, nicht nur in der Weihnachtszeit. Ich habe die Plätzchen/Kekse veganisiert und mit einer Aprikosenfüllung versehen. Pfannenwender empfiehlt, die Kekse aus dem Ofen zu nehmen, wenn die Ränder goldgelb werden – nach meiner Erfahrung genau der richtige Zeitpunkt.

Zutaten, ergibt ein halbes Blech

65g Margarine
50g Puderzucker
50g Blaumohn
1 TL Backpulver
Prise Salz
Saft einer Zitrone
1 TL Speisestärke
130g Mehl
300g Aprikosenmarmelade

Zubereitung

Die Margarine mit dem Zucker schaumig verrühren. Mohn, Salz und Backpulver unterrühren. Die Speisestärke mit dem Zitronensaft glattrühren und dazugeben. Nun nach und nach das Mehl einarbeiten und den Teig mindestens eine halbe Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.

Den fertigen Teig dünn auf Backpapier ausrollen. Eine Hälfte mit der Marmelade bestreichen, die andere darüberklappen und im vorgeheizten Backofen ca. 18 Minuten bei 175 Grad (Ober-/Unterhitze) backen. Erst in Quader schneiden, wenn die Kekse vollständig ausgekühlt sind.

Gefüllte Tomaten

Gefüllte Tomaten ohne Deckel

Zutaten, als Vorspeise für zwei Personen

4 Rispen- oder Fleischtomaten
60g kleine Pasta (z.B. schmale Bandnudeln)
ca. 20 grüne Oliven, entsteint
50g Pinienkerne

4 EL Olivenöl
2 EL Tomatenmark
eine Knoblauchzehe
frisches Basilikum, etwa ein Dutzend große Blätter

1 TL Rosmarin
Salz
Schwarzer Pfeffer

Zubereitung

Basilikum in Streifen schneiden, zuvor vier Blätter beiseitelegen. Die Pasta in reichlich Salzwasser al dente kochen, abgießen und mit zwei EL Olivenöl und dem Basilikum vermischen. Die Oliven grob hacken und mit dem Tomatenmark unter die Pasta heben. In einer beschichteten Pfanne die Pinienkerne ohne Fett goldbraun rösten und dazugeben. Zwei weitere EL Olivenöl erhitzen, den Knoblauch fein hacken und darin anbraten. Den Knoblauch mit dem Öl und den Rosmarin unter die Pasta mischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Von den Tomaten einen Deckel abschneiden und sie mit einem Teelöffel aushöhlen. Die Füllung in die Tomaten geben, mit jeweils einem Basilikumblatt abschließen und den Deckel aufsetzen. Die Tomaten in eine Auflaufform setzen und bei 180 Grad (Ober-/Unterhitze) eine halbe Stunde backen.

Gefüllte Tomaten frisch aus dem Ofen

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