Apfel-Fenchel-Risotto

Apfel-Fenchel-Risotto

Fenchel ist ein Gemüse, dem viele mit einer gehörigen Portion Skepsis begegnen. Auch ich habe ein paar Jahre gebraucht, um mich von der ersten Erfahrung – ein Salat, den ich damals furchtbar fand – zu erholen. Dann aber entdeckte ich eingelegten Fenchel für mich und fand ihn wirklich lecker.

Inzwischen mag ich den Geruch von rohem Fenchel sehr, an den Geschmack hab ich mich soweit gewöhnt, dass ich ihn schätzen kann, aber es würde mich noch einige Überwindung kosten, größere Mengen roh zu essen.

Ganz anders sieht es mit diesem Risotto aus: Durch das Garen und das kurze Einlegen in Essig ist der Geschmack des Fenchels viel milder und harmoniert sehr schön mit dem des Apfels, statt zu dominieren. Auch die, die Fenchel eher ablehnend gegenüberstehen, können Gefallen an diesem Rezept finden.

Zutaten, als Vorspeise für 4 Personen

400g Fenchel
250g Arborioreis
ein großer Apfel
eine mittelgroße weiße Zwiebel
500ml Gemüsebrühe
3–5 EL heller Essig, je nach Sorte – Apfelessig bietet sich natürlich an, aber auch ein Balsamico Bianco passt wunderbar.
2 EL Olivenöl
2 EL Margarine
1 TL Piment
Salz
Schwarzer Pfeffer

Zubereitung

Den Fenchel putzen, waschen und in Stücke schneiden. Mit dem Essig übergießen und beiseitestellen. Die Zwiebel grob hacken, in einem Topf das Olivenöl erhitzen und die Zwiebel darin glasig anschwitzen.

Den Reis dazugeben und kurz anrösten, dann mit etwas Brühe auffüllen. Unter Rühren langsam die restliche Brühe hinzufügen (am Ende eventuell noch Wasser dazugeben), bis der Reis gar ist (etwa 20 Minuten).

Ungefähr fünf Minuten vor Ende der Garzeit einen EL Margarine schmelzen, den Apfel kleinschneiden und kurz darin anbraten. Den Fenchel hinzufügen, mit Piment und Pfeffer würzen, nicht salzen.

Wenn das Risotto gar ist, von der Hitze nehmen, die restliche Margarine unterziehen, salzen und pfeffern. Der Fenchel sollte nun ebenfalls gar sein. Den Apfel und den Fenchel mit dem Risotto vermischen, kurz durchziehen lassen und sofort servieren.

Polentaschnitten an Falafel mit Apfel-Koriander-Tomatensauce

Polentaschnitten an Falafel mit Apfel-Koriander-Tomatensauce

Ein schönes Abendessen für zwei… Die Falafel sind kein Grundrezept, passen so aber perfekt zu Sauce und Polenta. Die Sauce muss keine Stunde kochen, allerdings gewinnt sie dadurch an Aroma.

Zutaten für zwei Personen

Für die Polentaschnitten:

125g Polentagrieß
500ml Gemüsebrühe
etwas Olivenöl

Für die Falafel:

250g gekochte Kichererbsen
125g Sojajoghurt (Yofu)
drei Knoblauchzehen
eine rote Chilischote
reichlich Olivenöl
100g Paniermehl

2 TL Cumin
Salz
Schwarzer Pfeffer

Für die Sauce:

eine große rote Zwiebel
etwas Olivenöl
eine Dose (400g) stückige Tomaten
400ml Wasser (bei reduzierter Kochzeit entsprechend weniger)
5 EL Apfelmus

zwei Handvoll Koriandergrün
1 TL Piment
Salz
Weißer Pfeffer

Zubereitung:

Polentaschnitten

Die Gemüsebrühe in einem Topf zum Kochen bringen. Allmählich und unter ständigem Rühren den Polentagrieß dazugeben. Noch einmal kurz aufkochen, auch dabei rühren. Schließlich von der Hitze nehmen und zehn bis fünfzehn Minuten ziehen lassen, dabei noch gelegentlich umrühren.

Die fertige Polenta zu einem Laib formen. Das gelingt leicht, wenn man sie wurstförmig in Alufolie einrollt und etwas plattdrückt. Wenn sie vollständig abgekühlt ist, auswickeln und in etwa acht Millimeter dicke Scheiben schneiden. Diese in etwas Olivenöl goldbraun anbraten.

Falafel

Die Kichererbsen grob pürieren, den Sojajoghurt unterrühren. Die Chilischote entkernen, grob hacken und in zwei EL Olivenöl mit dem feingehackten Knoblauch anbraten. Zu den Kichererbsen geben, mit Salz, Pfeffer und Cumin würzen. Paniermehl dazugeben und einmal kurz durchkneten. Dann etwa tischtennisballgroße Kugeln formen und in reichlich Olivenöl ausbacken.

Apfel-Koriander-Tomatensauce

Die Zwiebel grob hacken und in etwas Olivenöl glasig dünsten. Die Tomaten und das Wasser dazugeben und eine halbe Stunde köcheln lassen. Nun das Apfelmus unterrühren und noch eine halbe Stunde (oder bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist) weiterköcheln lassen. Währenddessen den Koriander (Blätter und Stiele) fein hacken. Von der Hitze nehmen, Koriandergrün untermischen und mit Salz, Pfeffer und Piment abschmecken.

Guten Appetit!

Kohlrabi-Birnen-Suppe

Kohlrabi-Birnen-Suppe

In diesen kalten Tagen tut eine heiße Suppe wohl… Diese ist fruchtig und würzig zugleich.

Zutaten, als Vorspeise für 4 Personen

2 große Kohlrabi
Sonnenblumenöl
400ml Gemüsebrühe
3 Schalotten
2 Birnen
Margarine
Zucker
1 EL Balsamicoessig
2 EL frische Gartenkresse
2 TL Piment
Salz
Weißer Pfeffer
Cashewkerne zum Garnieren

Zubereitung

Die Kohlrabi schälen und in Stücke schneiden. In einem Topf etwas Sonnenblumenöl erhitzen und die Kohlrabi auf mittlerer Hitze darin dünsten. Sobald die ausgetretene Flüssigkeit verdampft ist, die Gemüsebrühe dazugeben und weitergaren. Währenddessen die Schalotten in Längsstreifen schneiden und in Sonnenblumenöl knusprig braten. Die Birnen schälen, von Stielen und Kernen befreien und würfeln. Wenn die Kohlrabi gar sind, von der Hitze nehmen und pürieren. Die Zwiebeln dazugeben und auf kleiner Hitze weiterköcheln lassen.

In einer Pfanne etwas Margarine schmelzen. Die Birnen und je nachdem, wie süß sie sind, 1–4 EL Zucker dazugeben. Leicht karamellisieren lassen. Die Birnen, die Kresse und den Essig zur Suppe geben. Mit Salz, Pfeffer und Piment würzen und mit gerösteten Cashewkernen bestreut servieren.

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