Ananaseis auf Kokosnussbasis

Ananas-Kokos-Eis

Eis auf Kokosnussbasis ist schnell gemacht und schön cremig. Dieses Ananaseis schmeckt nach Karamell und Sonne… Das Foto wäre besser gelungen, wenn ich einen Eisportionierer zur Hand gehabt hätte :-/

Ich reiche es dennoch für die Cookbook-of-Colors-Challenge dieses Monats ein, weil ich das Eis so lecker fand 🙂

Zutaten für ca. 1000g Eis

eine Ananas
eine Dose Kokosmilch (400ml)
150g Zucker

Zubereitung

Die Ananas schälen, in kleine Stücke schneiden und pürieren. In einem Topf den Zucker schmelzen und leicht karamellisieren lassen. Die Kokosmilch hinzufügen und aufkochen lassen, zu einer homogenen Flüssigkeit verrühren. (Falls ein Teil des Zuckers wieder fest wird, ist das kein Problem, einfach etwas unter Rühren köcheln lassen, bis die Stücke sich gelöst haben.) Ins Gefrierfach stellen und ab und zu umrühren.

Mousse au Chocolat – sommerlich mit frischen Beeren

Mousse au Chocolat mit Heidelbeeren und Himbeeren

Vegane Schokoladenmousse ist ganz einfach zuzubereiten! Ich mag sie sehr schokoladig und benutze daher Kuvertüre mit ca. 70 Prozent Kakao für dieses Rezept. Wer lieber fünfzigprozentige (weniger Fett) verwendet, sollte die Zuckermenge entsprechend verringern. Ein leichtes Dessert ist es aber auch so nicht ;), die frischen Früchte machen es meiner Meinung nach dennoch sommertauglich.

Zutaten für 4–6 Personen

400g Seidentofu
200g Kuvertüre
200g Zucker
Frische Beeren nach Wahl, z. B. je eine Schale Heidelbeeren und Himbeeren

Zubereitung

Den Seidentofu pürieren, die Kuvertüre im Wasserbad schmelzen, unter Rühren etwas abkühlen lassen und unterheben. Zucker nach Geschmack und verwendeter Schokolade hinzugeben. Vor dem Aufschlagen mindestens eine Stunde in den Kühlschrank stellen, die Mischung sollte deutlich fester werden. Nun mit einem Rührgerät mehrere Minuten schlagen, um Luft in die Masse zu bekommen. Mit den Beeren abwechselnd in eine Schüssel schichten (mit Beeren beginnen und abschließen) und vor dem Servieren nochmals gut durchkühlen lassen.

Pfannkuchentörtchen mit Pfirsich und Vanillesahne

Pfannkuchentörtchen mit Pfirsich und Vanillesahne

Zutaten für zwei Personen

eine Dose Pfirsiche, abgetropft
4 TL Kakaopulver
20g Mandelblättchen

80g Pflanzensahne
zwei Päckchen Vanillezucker
30g Weizenmehl
30g Kichererbsenmehl
30g Zucker
180ml Sojamilch
Sonnenblumenöl

Zubereitung

Weizenmehl, Kichererbsenmehl und Zucker mit der Sojamilch und einem Päckchen Vanillezucker zu einem glatten Teig verrühren. Eine Viertelstunde ruhen lassen, dann bei niedriger Hitze in reichlich Sonnenblumenöl kleine Pfannkuchen (etwa acht Zentimeter im Durchmesser) ausbacken.

Währenddessen die Pfirsiche in dünne Scheiben schneiden. Die Pflanzensahne aufschlagen, den Vanillezucker unterheben. Nun die Törtchen stapeln: Zuerst einen Pfannkuchen, eine Schicht Pfirsichscheiben, diese mit etwas Kakaopulver bestreuen, eine weitere Schicht Pfirsiche darauflegen und mit der Vanillesahne bestreichen. Wiederholen, dabei mit der Sahne abschließen. Die Törtchen mit Mandelblättchen bestreuen und gekühlt servieren.

Quadruple-Chocolate-Sandwich mit Erdbeeren

Quadruple-Chocolate-Sandwich mit Erdbeeren

Die Schokoladenmenge kommt mir selbst übertrieben vor, aber manchmal ist das genau das Richtige, um jemandem eine Freude zu machen. 🙂 Außerdem wollte ich seit einer Weile schon ein Rezept mit dem Motto Death by Chocolate posten. Die Erdbeeren kann man sicher auch durch andere Früchte ersetzen, ganz Weglassen sollte man sie aber nicht – sonst wird man von der Schokolade förmlich erschlagen.

Zutaten, ergibt ein halbes Blech

250g Mehl
250g Zucker
100g Margarine
100g gemahlene Mandeln
50g ungesüßtes Kakaopulver
350ml Sojamilch
100g Raspelschokolade
100g gehackte Mandeln
Salz
400g Seidentofu
400g Kuvertüre
500g Erdbeeren

Zubereitung

Margarine und Zucker schaumig rühren. Das Mehl, die gemahlenen Mandeln, das Kakaopulver und das Salz unterheben. Nach und nach unter Rühren die Sojamilch dazugeben. Schließlich die Raspelschokolade und die restlichen Mandeln hinzufügen und vermischen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen und den Teig auf einer Hälfte verstreichen. Im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad (Ober-/Unterhitze) 30–40 Minuten backen.

Den Seidentofu pürieren, die Kuvertüre schmelzen. Die Erdbeeren putzen und halbieren. Gut die Hälfte der Kuvertüre unter den Seidentofu heben und erkalten lassen. Den Kuchen mit der verbliebenen Kuvertüre überziehen und mit den Erdbeeren verzieren. Nun den Kuchen halbieren und die Schokotofucreme zwischen die Hälften streichen. Nach Belieben mit Pflanzensahne (gibts inzwischen sogar in kleineren Supermärkten) servieren.

Double-Chocolate-Cookies mit Mandelsplittern

Double-Chocolate-Cookies mit Mandelsplittern

Kekse, so wie ich sie mag: Schokoladig, aber nicht zu süß. Durch die Mandelstückchen ergibt sich dennoch ein hoher Suchtfaktor…

Zutaten für zwei Bleche (ergab bei uns ca. 130 Stück)

300g Mehl
200g Margarine
100g Zucker
100g Kuvertüre
100g Mandeln
4 EL Kakaopulver
Prise Salz

Zubereitung

Margarine und Zucker schaumig rühren, die Mandeln und die Schokolade hacken. Langsam Mehl, Kakaopulver, Salz, Mandel- und Schokostückchen zur Margarine geben, mit den Händen untermischen. Den Teig eine halbe Stunde im Kühlschrank ruhen lassen, dann kleine Kekse formen und bei 200 Grad (Ober-/Unterhitze) im vorgeheizten Backofen etwa zwölf Minuten backen.

Russischer Zupfkuchen

Russischer Zupfkuchen

Nach dem Rezept von Vegan Head Chef Björn Moschinski, das einfach klasse ist. Das verlinkte Video ist eine von der PETA produzierte Kochshow, in der er das vorstellt; die Moderation (Kerstin Linnartz) finde ich etwas nervig… Aber die Rezepte aus der Show sind wirklich gut.

Björn gibt die Mengen für eine 20-cm-Form an, ich hab das auf eine 28er skaliert und die kleineren Mengen in Klammern angegeben. Man muss eigentlich vor allem beachten, dass der Kuchen lange genug bäckt (daher auch „nur“ 160 Grad), damit die Puddingmasse sich über 100 Grad erhitzt, davon abgesehen kann man nicht viel falsch machen. Ich hatte schon einmal versucht, dieses Rezept in einer 28-cm-Form nachzubacken, dem Kuchen damals aber nicht genug Zeit gegeben. Am Rand war die Füllung durcherhitzt und wurde schnittfest, in der Mitte blieb sie (zäh-) flüssig. Also Geduld!

Zutaten

Teig:

210g (120g) Margarine
350g (200g) Zucker
350g (200g) Mehl
70g (40g) ungesüßtes Kakaopulver
zwei (ein) Päckchen Vanillezucker
zwei (ein) Päckchen Backpulver
1/2 TL (eine Prise) Salz

Füllung:

500g (250g) Sojajoghurt (Yofu) Vanille
250g (125g) Sojajoghurt natur
150g (80g) Zucker
230g (125g) Margarine
Saft einer (einer halben) Zitrone
1,75 (ein) Päckchen Vanillepuddingpulver

Zubereitung

Für den Teig Margarine und Zucker schaumig schlagen. Mehl, Kakao, Vanillezucker, Backpulver und Salz unterheben und den Teig eine Stunde (notfalls tuns auch zwanzig Minuten) ruhen lassen. Währenddessen den Backofen auf 160 Grad vorheizen und eine 28-cm-Springform (20 cm) fetten.

Außerdem die Füllung vorbereiten. Dazu die Margarine in einem Topf schmelzen, etwas abkühlen lassen und unter den vermischten Sojajoghurt heben. Dann den Zucker, das Vanillepuddingpulver und den Zitronensaft unterrühren.

Wenn der Teig bereit ist, zu zwei Dritteln (drei Vierteln) in die Springform drücken, dabei einen nicht zu niedrigen Rand formen. Den restlichen Teig zu Streuseln verarbeiten. Die Füllung auf dem Teigboden verteilen und mit den Streuseln bedecken. Bei Ober-/Unterhitze ca. 75 Minuten (bei Moschinski sind es wegen der kleineren Form dreißig bis vierzig, im Zweifel trotzdem lieber etwas mehr) backen, bis die Füllung durcherhitzt ist und der Teig die gewünschte Bräunung erhalten hat.

Steirisches Kürbiskernparfait

Steirisches Kürbiskernparfait

Strahlend blauer Himmel heute und gestern… ich wünsche jedem, dass er zumindest ein bisschen Zeit fand, die Sonne zu genießen und den Frühling zu begrüßen. Zum Beispiel mit einem frühlingshaft grünen Eisparfait! Das folgende Rezept ist ganz einfach, das Schwierigste ist, sich zu gedulden, bis es gefroren ist.

Zutaten für zwei großzügige oder vier kleinere Portionen

200ml aufschlagbare Sojasahne
50g Puderzucker
50ml steirisches Kürbiskernöl
40g Kürbiskerne

Zubereitung

Die Sojasahne aufschlagen. Langsam den Puderzucker und das Kürbiskernöl unterheben. Die Masse durchgefrieren lassen. Kurz vor dem Servieren die Kürbiskerne in einer Pfanne ohne Fett rösten, bis sie etwas Farbe angenommen haben und sich ihr Duft entfaltet. Das Parfait mit den Kürbiskernen portionsweise anrichten und mit etwas Kürbiskernöl beträufeln.

Vegane Donauwelle

Gestern habe ich Donauwelle nach dem Rezept von Ente gebacken. Eigentlich aufgrund der detaillierten Beschreibung eine gelingsichere Sache, aber ich habe die Kommentare nicht alle gelesen und bedenkenlos Soja-Reis-Milch verwendet. Damit gelingt die Vanillecreme nicht so ganz (geschmacklich ist es dennoch toll). Das war nicht das erste Mal, dass ich dieses Rezept nachgebacken habe und bei meinen bisherigen Versuchen mit reiner Sojamilch gab es eine wunderbare Optik… Ich teile das Foto natürlich trotzdem mit euch 😉
Noch eine Kleinigkeit: natürlich empfiehlt es sich, dem Teig etwas Salz zuzugeben, das hat Ente beim Auflisten der Zutaten offenbar vergessen.

Donauwelle nach Ente, leider mit Soja-Reis-Milch

Mohnkekse mit Aprikosenfüllung

Mohnkekse mit Aprikosenfüllung

Angelehnt an dieses Rezept von Pfannenwender mit Cranberry-Kirschfüllung, dort ist es als Plätzchenrezept deklariert. Bestimmt sehr lecker, nicht nur in der Weihnachtszeit. Ich habe die Plätzchen/Kekse veganisiert und mit einer Aprikosenfüllung versehen. Pfannenwender empfiehlt, die Kekse aus dem Ofen zu nehmen, wenn die Ränder goldgelb werden – nach meiner Erfahrung genau der richtige Zeitpunkt.

Zutaten, ergibt ein halbes Blech

65g Margarine
50g Puderzucker
50g Blaumohn
1 TL Backpulver
Prise Salz
Saft einer Zitrone
1 TL Speisestärke
130g Mehl
300g Aprikosenmarmelade

Zubereitung

Die Margarine mit dem Zucker schaumig verrühren. Mohn, Salz und Backpulver unterrühren. Die Speisestärke mit dem Zitronensaft glattrühren und dazugeben. Nun nach und nach das Mehl einarbeiten und den Teig mindestens eine halbe Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.

Den fertigen Teig dünn auf Backpapier ausrollen. Eine Hälfte mit der Marmelade bestreichen, die andere darüberklappen und im vorgeheizten Backofen ca. 18 Minuten bei 175 Grad (Ober-/Unterhitze) backen. Erst in Quader schneiden, wenn die Kekse vollständig ausgekühlt sind.

Clementinenmarmelade mit Chili und Thymian

Clementinenmarmelade mit Chili und Thymian

Diese Marmelade ist inspiriert von der Clementinen-Thymian-Limonade im Lucky Leek. Das Tolle an Zitrusmarmeladen ist, dass die Früchte so viel Pektin enthalten, dass man keinen Gelierzucker braucht – normaler Haushaltszucker ist völlig ausreichend. Um dem Thymianaroma mehr Raum zu geben, sollte man die Marmelade ohne Schalen zubereiten.

Zutaten für 700ml

1 kg Clementinen
600g Zucker
150ml Orangensaft
6 Zweige frischer oder 2 TL getrockneter Thymian
Saft einer Zitrone
2 rote Chilischoten

Zubereitung

Die Clementinen schälen, kleinschneiden und eventuelle Kerne entfernen. Das Fruchtfleisch in einen großen Topf geben. Den Zucker und den Orangensaft dazugeben und einmal aufkochen, danach sofort die Hitze reduzieren, um ein Überkochen zu vermeiden. Insgesamt eine Stunde köcheln lassen, nach einer halben Stunde die abgezupften Thymianblättchen (oder den getrockneten Thymian) hinzugeben. Die Chilischoten hacken (nicht entkernen!). Zehn Minuten vor Ende der Kochzeit die Chilis und den Zitronensaft hinzugeben und unterrühren. Am Ende noch einmal aufkochen, von der Hitze nehmen und sofort in Einmachgläser füllen.

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